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WildStar - Mitarbeiter lassen kein gutes Haar am Management

Von Thomas Wallus - News vom 03.11.2014, 19:55 Uhr
WildStar Screenshot

Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der Carbine Studios lassen nach den kürzlichen Entlassungen auf der Plattform Glassdoor kein gutes Haar am Management des zu NCsoft gehörenden Studios hinter WildStar.

Über Monate und Jahre hinweg schien WildStar die Bastion der guten Laune mit viel Humor und Witz. Carbine Studios brauchte nach der Veröffentlichung des MMORPGs aber nicht einmal ein halbes Jahr, um dieses Image in das völlige Gegenteil zu kehren und krönte die Entwicklung im vergangenen Monat mit der Entlassung von geschätzten 60 Mitarbeitern. Von einer angepassten Geschäftsstrategie für das Zugpferd der MMO-Branche war hier die Rede. Von diesen Phrasen wollen die Mitarbeiter aber nichts hören. Auf der anonymen Bewertungsplattform Glassdoor hagelt es Kritik am Management des Studios. 8 von 18 Bewertungen stammen aus der Zeit seit der Verkündung der Entlassungen und kommen über eine Bewertung mit 2 von 5 Sternen nicht hinaus. Lob ernten die Talente unter den Mitarbeitern oder die kostenlosen Extras wie Snacks und Früchte.

Die Liste der Negativpunkte stellt die positiven Aspekte aber mit Einfachheit in den Hintergrund. Die Bezahlung sei am untersten Level der Branche, wobei man nicht einmal Bonuszahlungen erwarten dürfe. Das alles mache den Lebensunterhalt in Kalifornien schwierig. Es fehle an Trainings, um seine Fähigkeiten, und an Unternehmensaktivitäten, um die Stimmung zu verbessern. Stattdessen gebe es einen straffen Zeitplan und ständige Änderungen an diesem, sodass kein Termin gehalten werden könne. Zwar möchte das Management gerne monatliche Updates sehen, es sei aber nicht einmal in der Lage vierteljährliche Patches zu organisieren. Die folgende Bewertung könnte es wohl auf den Punkt bringen:

"Contra: Das Management ist stärker daran interessiert, Ideengeber zu sein und im Meetingraum Knabberzeug auf Unternehmenskosten zu essen, als ein Spiel zu entwickeln. Nach fünf Jahren und zehn Beförderungen glaube ich, dass einige Personen im Management nicht einmal in der Lage sind, eines unserer Werkzeuge zu benutzen. Andererseits möchten sie merkwürdigerweise all diese Dinge und werden zum nächstbesten Entwickler gehen, der in Lage ist, ihnen zu geben was sie wollen (hierdurch werfen sie gesamte Pläne auf den Kopf). Für jeden Einzelnen im Management gilt: Die ganze Macht, keine Verantwortung.

Genau deswegen war unser Produktionsplan ein ununterbrochenes Durcheinander und die Arbeit ging ebenso wie die Termine den Bach herunter. Diese Dinge haben das Studio wirklich vergiftet. Das Management wird versuchen, die Schuld für diese Stimmung einzelnen Entwicklern zuzuschieben, was aber nicht der Wahrheit entspricht. [...]

Das Management hat zudem keinerlei Pläne für die Zukunft. Es spricht über all die Dinge, die es haben möchte, aber nicht, wie sie erreicht werden sollen. Ich glaube sie erwarten von Entwicklern, dass sie einen eigenen Willen entwickeln und das Studio tragen, sodass das Management die ganze Wertschätzung kassieren kann. Gleichzeitig wird es weiterhin lange Arbeitszeiten, aber keine Gehaltserhöhungen oder Boni geben.

Tipp an das Management: Feuert euch selbst."

Mitarbeiter lassen kein gutes Haar am Management von WildStar.

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