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Total War: Rome 2 - Creative Assembly über Konsolen-Portierungen und die Zukunft der Serie

Von Dennis Schaffrath - News vom 17.07.2012, 15:30 Uhr

In einem Interview mit Eurogamer sprach Creative Assemblys Studio Director, Mike Simpson, über die Zukunft der Total War-Serie.

Erst vor kurzem kündigte das Entwicklerstudio Creative Assembly Total War: Rome 2 an, ein Sequel, welches nach dem Erscheinen von Total War: Shogun 2, erneut in einem Setting spielt, welches bereits zuvor gebraucht wurde. Selbstverständlich ist das heutzutage keine Besonderheit mehr, dennoch versicherte man, dass es nach einem erneuten Besuch in Rom, erstmal wieder unverbrauchte Settings zu erkunden gibt.

"In der Zeit zwischen Total War: Shogun und seinem Nachfolger hat sich so viel geändert, so viel, von dem wir dachten, dass wir es nun besser machen können. Es gab so viele Dinge, die wir damals nicht machen konnten, die heute aber möglich sind. Also gingen wir zurück zu diesem Szenario und setzen unsere Ideen um, dasselbe gilt für Total War: Rome 2.", äußerte Mike Simpson gegenüber den Kollegen von Eurogamer in einem Interview. Dennoch fügte er hinzu, dass es unwahrscheinlich sei, mit Betonung auf unwahrscheinlich, nicht unmöglich, dass man jemals ein Szenario zum dritten Mal besuchen wird, dafür gibt es derzeit zu viele Ideen. 

Das Studio wartet nicht darauf, dass ein Spiel der Serie fertig entwickelt ist, um sich neue Schauplätze und Features auszudenken, sondern aktualisiert stetig eine Liste mit unzähligen Ideen, es existieren so viele Vorschläge, dass Simpson "kein Ende mehr sieht". Auf die Frage, wie viele Szenarios man sich denn überhaupt ausdenken könne, nachdem man das Mittelalter, Japan, das alte Rom und das 18. Jahrhundert bereits abgedeckt hat, antwortete Simpson: "Mehr als man sich vorstllen kann. [...] Ihr wärt überrascht, was für Ideen wir ernsthaft in Erwägung gezogen haben, aber lasst euch gesagt sein, dass es kein Total War: Dinosaurier geben wird." 

Im Verlaufe des Interviews kam ebenfalls die Frage auf, weshalb die Total War-Serie nie auf Konsolen veröffentlicht wurde. Die Antwort darauf war überraschenderweise nicht, dass die Steuerung zu kompliziert wäre, sondern, dass die Konsolen einfach nicht genug Power haben. "Ein Total War Schlachtfeld wird für gewöhnlich von 10.000 Leuten belagert, sowas bekommt man einfach nicht auf Konsole.", äußerte Simpson gegenüber Eurogamer.

Auf die Frage hin, ob die nächste Generation von Sony und Microsoft eine passende Plattform für das Franchise bieten würde, gab es lediglich ein maues "wir sind nicht in der Lage, darüber zu reden, noch nicht" als Antwort. Ein wenig greifbarer wäre da schon die Wii U, die zwar innovative und für Strategiespiele praktische Steuerungsmöglichkeiten bietet, allerdings auch noch kritisch vom Entwicklerstudio beäugelt wird.

Das komplette Interview findet ihr bei den Kollegen von Eurogamer.

 

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