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Steam Machines - Valve gibt eigene Konsole auf

Von Wladislav Sidorov - News vom 01.04.2018, 15:57 Uhr
Steam Machines Screenshot

Valve hat die Steam Machines offenbar offiziell aufgegeben. Im offiziellen Store sind sämtliche Hinweise auf die Konsolen verschwunden, lediglich über die Suche können noch Produktinformationen abgerufen werden. Damit dürfte das Ende der geflopten Hardware besiegelt sein.

Mit Spannung erwartet, heimlich veröffentlicht und jetzt das Ende: Valve hat sämtliche Hinweise auf die Steam Machines von der offiziellen Website entfernt. Offenbar gibt das Unternehmen die eigene Konsolenmarke vorerst auf.

Bislang war es möglich, direkt über die Steam-Website eine spezielle Übersicht der Steam Machines aufzurufen. Im Dropdown-Menü, das im Shop in der oberen Leiste auffindbar ist, hat man den entsprechenden Link nun komplett entfernt.

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Weg mit den Steam Machines

Des Weiteren wurde die offizielle Unterseite aller Steam-Hardwareprodukte offline genommen. Der entsprechende Link leitet fortan auf ein Suchergebnis im Steam Store weiter, in der derzeit noch Zubehör wie Steam Controller, Steam Link und die HTC Vive aufgelistet wird.

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Aktuell werden dort noch vier Steam Machines angezeigt, von denen zwei bereits gar nicht mehr erhältlich sind. Nur zur Erinnerung: Als Valve die Steam Machines ankündigte, waren es noch 13 Modelle, von denen ein Teil sogar nie veröffentlicht wurde.

Wer braucht sie überhaupt?

Die Steam Machines sind von verschiedenen Herstellern produzierte Komplett-PC, die über einen besonderen Kompaktfaktor verfügen und für den Gebrauch als Konsole gedacht sind. Valve selbst stellt keine eigenen Modelle her, sondern kümmert sich ausschließlich um Vermarktung und Software. Auf den Geräten läuft nämlich kein Windows, sondern SteamOS: Ein auf Linux basierendes Betriebssystem, das von Valve entwickelt und optimiert wurde.

Bereits vor Veröffentlichung waren sich viele Branchenbeobachter unsicher, wen genau Valve mit seinen Konsolen ansprechen wolle. Die Wahl von Linux tat sein Übriges, immerhin bedeutete dies, dass nur ein Bruchteil aller Spiele auf den Geräten spielbar sind. Schon früh beklagten sich Hersteller über schlechte Absatzzahlen und mangelnde Profite, der Marktanteil liegt heute im untersten Prozentbereich. Valve unternahm keinen Versuch, das sinkende Schiff zu retten.

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