PLAYNATION NEWS Sherlock Holmes: The Devil's Daughter

Sherlock Holmes: The Devil's Daughter - Beziehung zwischen Vater und Tochter im Fokus der Geschichte

Von Julia Rother - News vom 07.06.2016, 14:39 Uhr
Sherlock Holmes: The Devil's Daughter Screenshot

Wie nun bekannt wurde, erwartet den Spieler in Sherlock Holmes: The Devil's Daughter ein deutlich emotionalerer Detektiv. Die Beziehung zu seiner Tochter hinterfragend, muss sich Holmes den eigenen Fehlern stellen, um auch seinen neuesten Fall zu lösen.

Kurz vor Release von Sherlock Holmes: The Devil's Daughter sprach Entwickler Frogwares nun über den thematischen Schwerpunkt des Spiels und die damit verbundenen notwendigen Veränderungen der verschiedenen Charaktere:

„Wie ihr wisst, setzen wir Holmes mit jedem unserer Spiele einer neuen Situation aus, die ihn an seine Grenzen bringt. Es ist immer lustig, seinen Helden leiden zu sehen, oder? Was wäre, wenn Holmes dieses Mal alles verlieren könnte? Nein, nicht seinen Ruf. Etwas viel Wertvolleres …“

Gemeint ist hiermit Tochter Katelyn, zu der der berühmte Detektiv einen eher problembehafteten Kontakt zu pflegen scheint. Da die Vater-Tochter-Beziehung einen wichtigen Aspekt der Handlung darstellt, musste der Charakter des Protagonisten angepasst werden. Statt einen herzlosen, manipulativen und gefühlskalten Detektiv habe man hier einen etwas emotionaleren Mann in seiner Vaterrolle abbilden wollen, welcher sich zwar etwas ungeschickt, aber durchaus fürsorglich zeige. Der Entwickler habe versucht eine starke emotionale Bindung zwischen Holmes und seiner Tochter herzustellen.

Die Veränderung dieses einen Charakters habe weitere grundlegende Änderungen des Spiels an sich gefordert, um auch weiterhin ein Gleichgewicht zwischen den einzelnen Personen zu gewährleisten. So sei Katelyn frech und aktiv, während Holmes' Kollege Watson als glaubwürdiger Freund auftrete und die Menschen um sie herum sich möglichst dynamisch verhielten.

Mehr Interaktion mit Charakteren und Umgebung

Das Universum gestaltet sich hierbei lebendiger denn je. So beeinflussen die Verdächtigen die Gefühle des berühmten Detektivs, während die verschiedenen Situationen ihn immer wieder an seine Pflichten erinnern. Seine Aktionen und Schlussfolgerungen haben dabei Konsequenzen, die sich auf das Leben in den verschiedenen Stadtvierteln auswirken. Aber nicht nur die Menschen reagieren, auch die Umgebung um Holmes herum soll jetzt mehr als nur bloße Requisite sein und ebenfalls mit dem getriebenen Mann interagieren, wie bereits ein im Mai veröffentlichter cineastischer Trailer andeutete, den wir euch unter diesen Zeilen eingebunden haben.

Während das Gameplay laut aktuellen Informationen prinzipiell bestehen bleibt, gestalten sich die Ermittlungen noch etwas dunkler und lassen mehr Raum für Emotionen. Holmes muss sich immer wieder selbst hinterfragen und sich seinen eigenen Fehlern und Versäumnissen stellen. Nur so wird er das Netz aus Intrigen durchdringen und auch dieses Geheimnis lüften können.

Sherlock Holmes: The Devil's Daughter erscheint am 10. Juni 2016 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Alle Informationen rund um den Titel findet ihr wie gewohnt auf unserer Themenseite.

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