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Pokémon Go - Fanfest wird zum totalen Desaster

Von Wladislav Sidorov - News vom 24.07.2017, 12:40 Uhr
Pokémon Go Screenshot

Das erste Pokémon Go Fanfest wurde für Entwickler Niantic zum totalen Desaster. Serverprobleme, Netzstörungen und Bugs sorgten für den kompletten Reinfall des Events. Alle Besucher wurden mit Erstattungen und Geschenken für ihr Kommen entschädigt.

Eigentlich sollte das weltweit erste Pokémon Go Fanfest in Chicago das einjährige Jubiläum der Mobile-App feiern, daraus wurde letztendlich aber eher ein Rückblick auf den Release des Spiels vor einem Jahr: Absolut nichts funktionierte, die Veranstaltung entwickelte sich zum Desaster.

Die Katastrophe bahnte sich bereits am Einlass an: Über Stunden mussten die Besucher des Geburtstagsevents draußen warten, es dauerte Ewigkeiten, bis alle Spieler auf das Gelände gelangen konnten. Dort angekommen verbesserte sich die Situation leider überhaupt nicht.

Netz- und Server-Probleme

Den Spielern wurde ein Event voller seltener Pokémon, Raids, Medaillen, Eiern und Geschenken versprochen - doch daraus wurde nichts. Bereits am frühen Morgen schien das Mobilfunknetz überlastet, offenbar waren die Telekommunikationsanbieter nicht über die Vielzahl an Spielern informiert. Eine Verbindung herzustellen war quasi unmöglich.

Ein Großteil der Besucher war nach wenigen Stunden völlig genervt, viele flogen aus anderen US-Bundesstaaten oder Ländern ein. Als John Hanke, Geschäftsführer von Entwickler Niantic, die Bühne betrat, um die Probleme zu schildern, gab es lediglich Buhrufe zu hören.

Die Situation verbesserte sich im Laufe des Tages kaum: Irgendwann machte nicht nur das örtliche Mobilfunknetz, sondern auch die Server schlapp. Obendrein sorgte ein neu entdeckter Bug dafür, dass die Teilnahme an Kämpfen und Raids praktisch unmöglich wurde.

Großer Lugia-Raid wurde abgesagt

Die Menge rief den Veranstaltern von Niantic und The Pokémon Company irgendwann lediglich ein "Wir können nicht spielen!" entgegen, irgendwann musste Niantic aufgrund der vielen Probleme sogar Ingame-Events absagen. Ursprünglich war geplant, dass die Spieler vor Ort zusammen an einem großen Raid gegen das legendäre Pokémon Lugia teilnehmen - letztendlich sorgte der Ausfall der Infrastruktur dafür, dass die Spieler das Lugia einfach in ihr Inventar geliefert bekamen.

Die vielen Probleme beim Pokémon Go Fanfest sorgten obendrein dafür, dass Niantic allen Besuchern eine vollständige Rückerstattung der Tickets anbietet. Außerdem bekommt jeder Besucher PokéMünzen im Wert von 100 US-Dollar auf sein Ingame-Konto transferiert.

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Das Pokémon Go Fanfest wird zum Desaster

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