PLAYNATION NEWS Metro: Last Light

Metro: Last Light - Kurzfilm-Roundup: Analyse und alle Infos!

Von Julian Werry - News vom 25.05.2012, 19:51 Uhr

Ein Kurzfilm, eine Stadt, ein Atomangriff, ein Funkspruch, ein Baby, eine Station und unsere bündige Analyse zu dem Kurzfilm zum neuen Ego-Shooter Metro: Last Light.

Es ist 2013. Ein alter Mann bekommt an seinem Funkgerät eine Durchsage mit. Wohlmöglich wurde da schon die Warnung vor einem atomaren Angriff verkündet. Also rennt er so schnell er kann in Richtung Metro. Ein zerzauster Mann, anscheinend Apokalyptiker, steht mit einem ihm heiligen Buch auf der Straße und als die Sirenen ertönen, schreit er: "Armageddon! Armageddon!". Jede Sekunde entscheidet jetzt zwischen Leben und Tod. Da dies eine Analyse des Kurzfilms sein soll, wollen wir auch kurz einmal auf die Parallele zum "Ende der Welt" mit aktuellen Ereignissen eingehen. 2012 soll, wie wir alle wissen, die Welt zum wiederholten Male untergehen, weshalb das Jahr 2013 sehr gut gewählt ist. Es kann viele Gründe geben, warum nicht genau 2012 genommen wurde: 20 Jahre bis zum ersten Teil der postapokalyptischen Serie prägt sich leichter ein oder wolle man eben nicht in die Maja-Weltuntergangs-Kiste gepackt werden? Eventuell wolle man auch versuchen dadurch dem Ganzen einen anderen Touch zu geben und hat deshalb ein komplett eigenes Szenario entwickelt?

Eine Frau mit ihrem Baby, die sich im selben Haus wie der alte Mann befand, aber noch nicht geflüchtet war, macht sich, als die Sirenen ertönen, auch auf den Weg. Zeitgleich machen sich die Sicherheitsleute der im Film zu sehenden Station auf den Weg zu den Eingangstüren und öffnen diese auf Befehl für die anstürmende Masse. Die Frau kann bis kurz vor dem Schließen der Türen ankommen und versucht noch Schutz zu finden. Der Hauptmann nimmt das Baby an sich, doch lässt dann die Türen schließen. Viele Leute, so auch die Mutter, bleiben an der Erdoberfläche und sterben später aufgrund der Bombeneinschläge und Verstrahlung. Bei dem Baby handelt es sich sehr wahrscheinlich um Artjom, den Protagonisten in den Videospielen nach dem dritten Weltkrieg.

20 Jahre später: Es ist das Jahr 2033 und ein junger Mann verlässt zum ersten Mal in seinem Leben die Mauern, die ihn sein Leben lang geschützt haben. Er sieht zum ersten Mal durch seine Gasmaske hindurch seine zerstörte Heimat Moskau im Antlitz des Sonnenlichts. Nun wird es eindeutig, dass es Artjom ist, denn beim Erblicken des Tageslichtes an der Erdoberfläche ertönt das gleiche Lied, das seine Mutter schon in der ersten Szene auf der Treppe für ihn als Baby gesungen hat.

Zusatzinformationen: Die gesamte Welt um das in den Videospielen gezeigte Szenario entspringt dem gleichnamigen Roman "Metro 2033" von Dmitry Glukhovsky aus dem Jahre 2008. Doch auch der Autor hat in seinem Buch nicht den genauen Weg beschrieben, der die Menschen wortwörtlich unter die Erde brachte - in die Stationen der russischen Metro, wo die Menschen lernten ihr Leben neu zu gestalten, und in den Tod. THQ hat sich diesen Streich selbst ausgedacht und ihn mit schockierender Atmosphäre und genialen Szenen zu einem düsteren Einblick in ein Moskau vor dem Leben unter der Erde gemacht. Viele Stationen wurden übrigens schon im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker und zum Ausführen taktischer Manöver verwendet. Somit ist die Story um Artjom und seine Genossen eine Mischung aus Geschichte, Technik und Horror.

Metro: Last Light wird uns leider erst 2013 wieder in die unterirdische Sicherheit und auf die verstrahlte Erdoberfläche entführen, um neue Geheimnisse zu lüften und uns durch seine packende Atmosphäre so zu unterhalten, wie es schon der erste Teil und der Kurzfilm taten. Es bleibt abzuwarten, ob der postapokalyptische Ego-Shooter noch vor dem dritten Weltkrieg veröffentlicht wird. Bei der ganzen tollen Arbeit freuen wir uns schon sehr auf die Fortsetzung, die im Jahre 2034 direkt an seinen Vorgänger anschließen wird!

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