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LittleBIGPlanet - Versandhaus lenkt ein

Von Redaktion - News vom 07.11.2008, 15:42 Uhr

Das Actionspiel „Little Big Planet“ zum Preis von 39,95 Euro? Bei diesem Schnäppchenpreis muss man einfach zuschlagen! Das dachten sich mehr 3.000 PS3-Besitzer, als sie Sonys innovatives Geschicklichkeitsspiel beim Versandhändler Neckermann bestellten. Doch die anfängliche Freude währte nicht lange.

Wie COMPUTER BILD SPIELE berichtete, bot der Versandhändler Neckermann zwischen dem 24. und dem 27. Oktober auf seiner Internetseite das Playstation-3-Spiel „Little Big Planet“ zu einem Preis von 39,95 Euro an. Ein echtes Schnäppchen, denn im Handel steht der Titel ab dem 7. November zu einem Preis von 71.95 Euro (UVP). Entsprechend groß war das Interesse an der Aktion, die Nachricht wanderte über die Meldungs-Ticker der Fachredaktionen und durch die Spielerforen.

Wenige Tage nach Eingang der Bestellbestätigung dann die überraschende Wendung: Ein Schreiben von Neckermann mit dem Inhalt, dass das Unternehmen „entgegen der Zusage den Titel nicht liefern kann“. Auf der Internetseite von Neckermann wurde der Titel jedoch gelistet – jetzt aber zum Preis von 69,95 Euro. Ein Widerspruch? Und kam mit der Bestätigung der Bestellung nicht auch automatisch ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Neckermann.de und dem Kunden zustande? Die Redaktion erhielt zahlreiche Zuschriften erboster Leser. Und auch im Forum kochte das Thema hoch. COMPUTER BILD SPIELE fragte nach.
Nachdem man sich bei Neckermann einen halben Tag beraten hatte, bezeichnetet ein Unternehmenssprecher das Angebot telefonisch gegenüber der Redaktion als eine Verkettung unglücklicher Umstände. Der Fehler sei beim Anfertigen eines Sonderkatalogs entstanden. Dort führte man den Artikel zum falschen Preis – also für 39,95 Euro – auf. Dadurch listete Neckermann das Spiel dann auch online mit der falschen Preisangabe. Zudem habe das Call-Center unglücklich agiert, so der Unternehmenssprecher. Dort wurde der Artikel gegenüber enttäuschten Kunden als nicht mehr lieferbar deklariert, obwohl er auf der Internetseite mittlerweile zum höheren Preis angeboten wurde.


Für die Unannehmlichkeiten entschuldigt sich das Unternehmen jetzt bei den Kunden, die das Spiel im „Angebotszeitraum“ geordert haben: Aufgrund der Anfrage von COMPUTER BILD SPIELE habe man entschieden, mehr als 3.300 Bestellern das Spiel in Kürze zum vermeintlichen Schnäppchenpreis auszuliefern. Eine kulante Aktion. Aber auch ein teurer Fehler für das Unternehmen.

Wir danken unserem Leser HitmanDessau für diese sehr ausführliche Information.

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