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League of Legends - Riot-Gründer rechtfertigt die Kommunikation mit den Spielern

Von Thomas Wallus - News vom 03.11.2014, 09:11 Uhr
League of Legends Screenshot

Als Reaktion auf vergangene AMAs auf Reddit rechtfertigt Marc Merrill, Mitbegründer und President von Riot Games, in einem ausführlichen Statement die Art und den Umfang der Kommunikation seitens des Unternehmens und der Mitarbeiter hinter League of Legends (LoL).

Riot Games pflegt die Webseite zu League of Legends mehrmals wöchentlich mit neuen Inhalten, betreibt ein offizielles Forum und viele Social-Media-Kanäle. Zusätzlich können Fans einige Mitarbeiter des Studios auf Seiten wie Facebook oder Twitter ausfindig machen und ihren Statusmeldungen folgen. Das alles trägt zu einer umfassenden Kommunikation und Interaktion mit der Community bei. Dennoch blieb Studio-Mitbegründer Marc Merrill in der Vergangenheit selbst nicht von Kritik verschont. Ein gutes Beispiel bieten die sogenannten AMAs, also die vor allem auf Reddit stattfindenden Frage-Antwort-Runden. Hier begegnete Merrill beispielsweise dem Vorwurf, auf Anliegen der Spieler nicht oder nur unzureichend einzugehen. Da seit dem letzten AMA von Merrilll wieder einige Zeit vergangen ist und die Rufe nach einer Neuauflage lauter werden, äußerte dieser sich nun einmal grundsätzlich zur Kommunikationspolitik von Riot Games.

Zunächst einmal sei zu unterschieden, ob Aussagen von einem einzelnen Mitarbeiter stammen oder sie über die offiziellen Kanäle von Riot Games beziehungsweise League of Legends in die Welt hinaus getragen werden. Es sei völlig selbstverständlich, dass Mitglieder des Teams eigene Ansichten haben und in ihrer Kommunikation sie selbst sein sollen. Deswegen sollte hier nicht jedes geschriebene Wort auf die Goldwaage gelegt oder als offizielles Statement verstanden werden. Etwas anders sind da offizielle Posts, Tweets und News zu bewerten. Hier überlegt man im Vorfeld sehr genau über die gewählten Worte, um Missverständnissen vorzubeugen. Gleichzeitig könnten Fans darauf vertrauen, dass bei der persönlichen Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Fan - wie sie bei AMAs vorzufinden ist - keine PR-Fachleute am Werk sind. Unzufriedenheit ist dennoch vorprogrammiert, so Merrill. Würde man 99 Prozent der Spielerbasis zufriedenstellen, so verblieben in Anbetracht der großen Masse an Kunden noch immer hunderttausende Spieler, die diese Zufriedenheit nicht teilten.

Diesen Gedanken sollten Fans im Austausch mit Riot Games und den Mitarbeitern im Hinterkopf behalten, wenn eine Frage mal wieder unbeantwortet bleiben sollte oder mit einem Link zu einer vergangenen Nachricht abgefertigt wird. Oft fehle auch einfach das Verständnis dafür, dass von einzelnen Mitarbeitern keine Neuankündigung zu erwarten ist, da hierfür die offiziellen Kanäle existieren. Manchmal sind ausbleibende Antworten also vorprogrammiert. Dies könnten Fragesteller umgehen, indem sie sich stärker auf die befragte Person und ihre Ansichten konzentrieren. Beim Austausch mit Design Director Tom Cadwell könnten etwa Fragen zur Inspiration oder zu Karrieretipps mit im Vordergrund stehen. Am Ende seiner Ausführungen bleibt für Marc Merrill übrigens die Erkenntnis, dass auch Riot Games Fehler machen darf und wird. Im Endeffekt steckten hinter dem ganzen Projekt auch nur Menschen.

Riot-Chef rechtfertigt die eigene Community-Interaktion bei League of Legends.

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