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Kurioses - GameStop-Filialen in Philadelphia nehmen bei jedem Tausch nun auch Fingerabdrücke

Von - News vom 03.08.2014, 09:06 Uhr
Kurioses Screenshot

Wenn ihr Spiele oder Konsolen tauschen möchtet, dann empfehlen wir euch, dies nicht in Philadelphia in den USA zu machen. Na gut, wird wahrscheinlich sowieso nicht vorkommen. Trotzdem möchten wir euch mitteilen, dass dort gerade merkwürdige Dinge geschehen. Bei jedem Tausch muss man nun nämlich einen Fingerabdruck hinterlassen, der dann automatisch an die Polizei weitergeleitet wird.

Bei allen GameStop-Filialen in der amerikanischen Stadt Philadelphia ist es nun Pflicht, bei einem Spieletausch auch seinen Fingerabdruck zu hinterlassen. Dies ist mit einer neuen Verkaufsbedingung in Kraft getreten. Bisher war es nur nötig seinen Namen und seine Anschrift anzugeben, wenn man aus seinem persönlichen Besitz ein Spiel beziehungsweise ein Gerät verkaufen wollte.

Hat man sich erst einmal dazu entschieden, diesen Schritt zu wagen, muss man ein recht detailliertes Formular ausfüllen, einen gültigen Personalausweis vorzeigen und wie bereits erwähnt ab sofort auch einen Fingerabdruck abgeben. Diese Regel ist nun schon rund einen Monat aktiv und kommt bei der Kundschaft selbstverständlich mehr als schlecht an. Denn die Fingerabdrücke werden nicht nur bei GameStop selbst behalten, sondern landen direkt in der nationalen Datenbank. Das heißt, dass die Fingerabdrücke von jedem Kunden, der Spiele oder Geräte getauscht hat, zur Polizei weitergeleitet werden. 

Ihr fragt euch jetzt sicher, was der Schwachsinn soll. Der Grund ist der, dass zurzeit in Philadelphia viele teure Waren im Umlauf sind und somit hat die Polizei alle GameStop-Filialen gebeten, diese Maßnahme zu tätigen. Denn da GameStop eigentlich in die Kategorie Pfandhäuser gehört, ist dieser Schritt durchaus plausibel. In Pfandhäusern muss nämlich gewöhnlich, wie oben bereits erwähnt, ein Formular ausgefüllt, ein Ausweis vorgezeigt und ein Fingerabdruck gemacht werden.

In einigen Interviews mit dem Sender CBS Philadelphia haben sich Kunden beschwert und deutlich gemacht, dass man sich nicht mehr wie ein Kunde fühlt, sondern eher wie ein Krimineller. Es werden sogar Vergleiche mit einem Polizei-Revier gezogen.

Es bleibt abzuwarten, ob in den USA weitere Filialen von GameStop nachziehen. Mehr kuriose Geschichten zum Thema Gaming & Co. gibt es hier.

Die GameStop-Filialen in Philadelphia nehmen bei jedem Spiel- oder Gerätetausche nun auch Fingerabdrücke.

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