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Games - Early-Access Ernüchterung: Nur jedes vierte Spiel wird released

Von Christian Liebert - News vom 17.11.2014, 13:30 Uhr
Games Screenshot

Laut einer aktuellen Studie werden quasi nur ein Viertel aller im Early-Access befindlichen Titel wirklich veröffentlicht. Erfolgreich sind vor allem Strategiespiele, während Rennspiele fast nie das Licht des Release erblicken.

// Update: 17:54 Uhr

Aufgrund einiger Leser-Kommentare möchten wir darauf hinweisen, dass natürlich nicht alle Early-Access-Titel ohne Zukunft sind. Es gibt deutlich positive Beispiele für dieses Konzept. Dennoch überwiegt der Anteil der nicht so tollen Erfahrungen, wewegen wir Alpha-Spiele vor allem Nutzern empfehlen, die auch mit diesem Fakt - also einem nicht fertig entwickelten Spiel - umgehen können. Wer das komplette Erlebnis will, sollte immer auf die Release-Version warten.

// Originalmeldung

Seit 2013 liegen Early-Access-Spiele auf Steam und Co. voll im Trend. Gemeint sind damit Titel, die vorab als Alpha erscheinen, aber schon gekauft und gespielt werden können, während sie im Hintergrund weiter entwickelt und mit Patches versorgt werden. Das klingt in der Theorie eigentlich ganz gut, erweist sich aber in der Realität als Desaster. Einer aktuellen Studie zufolge werden gerade mal 25 Prozent aller Early-Access-Games auch wirklich veröffentlicht. Viele versinken im Nirvana oder befinden sich über Jahre hinweg in der Entwicklung. Populäre Beispiele dafür sind Hype-Titel wie DayZ Standalone, CubeWorld, The Forest oder Rust.

Vertraut man der Studie, befindet sich ein Actiongame, wenn es überhaupt erscheint, durchschnittlich 179 Tage in Entwicklung, Strategiespiele und Shooter sogar 199 Tage. Dabei ist die Chance, dass ein Spiel das Licht des Release erblickt, eher gering. Selbst bei den langfristigen Titeln schaffen es gerade mal 33 Prozent auch wirklich zur Veröffentlichung.

Woran liegt das?

Viele Spiele werden von kleinen Teams betreut, die sich schnell verkalkulieren und so die Entwicklungszeit ausdehnen. Andere Titel werden auch einfach viel zu früh in den Early-Access geschickt. Rust zum Beispiel wird nur von einer Person entwickelt und wurde zwischenzeitlich komplett von Neuem begonnen, was viele Fans sehr verärgerte. Andere Schöpfer, wie der Macher von CubeWorld, verschwinden ganz von der Bildfläche und melden sich nur alle paar Monate mit einem Statusbericht. Wenn ein Early-Access-Titel zu wenig Anklang findet, werden die Arbeiten an diesen Games oft auch klangheimlich eingestellt.

Lohnt es sich überhaupt Early-Access zu nutzen?

Das hängt natürlich ganz von euch ab. Wenn ihr bereit seid, oft mehr Geld als den späteren Kaufpreis in ein unfertiges Spiel zu stecken, dann ist dies eine Möglichkeit euren Lieblingsentwickler zu unterstützen. Wir raten aber davon ab, da solche Alphas in vielen Fällen frustrierend sind und am Ende immer die Gefahr besteht, dass die Entwicklung auf der Stelle tritt oder eben eingestellt wird.

Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, der sollte sich unsere recht aussagekräftige Kolumne dazu anschauen. Die ist zwar schon ein paar Tage alt, hat aber in ihrer Kernaussage immer noch bestand.

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