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E-Sport - Das schlechteste CS:GO-Event aller Zeiten

Von Dustin Martin - News vom 08.09.2015, 21:20 Uhr
E-Sport Screenshot

Gaming Paradise heißt das eSports-Event, das Seinesgleichen sucht. Die Organisation dieses CS:GO-Turniers ist so schlecht, dass selbst die Profi-Spieler sich beschweren. Nachdem die slowenische Polizei aufgrund von finanziellen Problemen die Pässe der Spieler einzog, ist nun Schluss.

Bei diesem eSports-Event mit Counter-Strike: Global Offensive und Dota 2 ist einiges schiefgelaufen. Das Markante daran: Die Organisatoren wussten von den Unstimmigkeiten. Gaming Paradise, so der Name des Turniers, ist genau das Gegenteil von dem, was der Name eigentlich implizieren soll.

Es fing bereits bei der Anreise an. Statt eines Fluges gab es ein viel zu kleines Taxi für die dreistündige Fahrt in das slowenische Portoroz. Während die Spieler über eine unprofessionelle Organisation klagen, erwartet sie im Hotel noch ganz andere Überraschungen für das Gaming Paradise.

Profi-Spieler schlafen auf dem Boden, Polizei behält Pässe ein

Anstatt der versprochenen Einzelzimmer müssen die Teams auf dem gleichen Platz mit Doppelbetten auskommen, einige schlafen auch auf dem Boden. Zudem wurden einzelne Spieler bereits in das Krankenhaus eingeliefert, da das dortige Essen bei ihnen für Lebensmittelvergiftungen sorgte.

Dabei wurde das Hotel anfangs noch nicht einmal von den Veranstaltern bezahlt. Deshalb riefen die Hoteliers die Polizei und verlangten einen finanziellen Ausgleich. Als die Polizei die Pässe der Spieler einzog, wurde den Machern von Gaming Paradise klar, dass sie die Kosten doch übernehmen mussten.

Ob es Preisgeld für das eSports-Turnier geben wird, ist noch ungewiss

Darüber hinaus wurden die PCs, die für die eSports-Veranstaltung gedacht waren, bereits vor dem eSports-Event geklaut. Die Ersatzgeräte kamen ohne passende Grafikkarten und mussten erst passend bestückt werden. Das sorgte dafür, dass Gaming Paradise erst 12 Stunden später startete – für die Zuschauer eine pure Enttäuschung.

In einer Stellungnahme machten die Veranstalter von Gaming.rs klar, dass sie selbst nichts von alledem erwartet hätten. Für die Punkte, die eben wirklich schiefgelaufen sind, wurde eine Firma namens The Gaming Resorts beauftragt. Sie sollte das eSports-Event auf die Beine stellen und für die Organisation im Hintergrund sorgen.

eSports-Veranstalter entschuldigen sich in einer Stellungnahme

Alle Kosten, die nun doch nicht von The Gaming Resorts trotz des Auftrags übernommen wurden, werden von Gaming.rs bezahlt. Man gebe sein Bestes, dass es bei Gaming Paradise nicht mehr um finanzielle Fragen geht und die Planung nun besser verläuft, heißt es in dem Statement.

Momentan ist für die CS:GO-Teams ungewiss, ob es das Preisgeld in Höhe von 50.000 US-Dollar überhaupt geben wird. Den Dota-2-Profis wurde schon früher abgesagt.

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