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Dota 2 - Professor gibt Valve Tipps für eine bessere Spielwirtschaft

Von Thomas Wallus - News vom 15.04.2015, 08:09 Uhr
Dota 2 Screenshot

Alan Bester, vielen besser bekannt als Nahaz, ist ein bekanntes Gesicht für viele Spieler von Dota 2. Der Associate Professor an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Western University gibt Valve nun Tipps für die Verbesserung des Community Markts.

Alan Bester beschreibt sich als Wirtschaftsprofessor mit einem merkwürdigen Hobby. Gemeint ist Valves MOBA Dota 2. Hier schlägt sein Herz beispielsweise für die Ingame-Statistiken. Beiträge im Internet, in welchen Bester Balancing-Maßnahmen in Patches aus statistischer Sicht einordnet und bewertet, sind daher keine Seltenheit. Die Leidenschaft  für das Spiel ist gar so groß, dass der Wirtschaftsprofessor von der Western University im kanadischen London auch mal ein Interview gibt. 

Als begeisterter Twitter-Nutzer verweigert sich der Akademiker aber auch nicht einfachen Fragen der Spieler. Als sich gestern Abend ein Spieler innerhalb von 140 Zeichen an Nahaz richtete und sich darüber wunderte, dass im Steam Community Markt für Dota 2 verglichen zu Counter Strike: Global Offensive kaum etwas los sei, gab es prompt eine Antwort des Professors. Er stieg auf die Vorlage von "SoshinoRymes" ein und gab Valve umgehend den Rat, endlich von den Handelsrestriktionen für Dota 2 abzulassen. Die in der Vergangenheit vorgenommenen Änderungen an den Schatztruhen seien mitverantwortlich für die Leere im Steam Community Markt. Valve müsse endlich wieder die Truhenschlüssel einführen, die Restriktionen entfernen und versprechen, dass es dabei bleibe. 

Der Hintergrund: Zum 13. August 2014, also vor mehr als einem halben Jahr, spielte Valve ein schmales, aber folgenschweres Update ein, das das System der Schatztruhen veränderte. Zuvor erhielten Spieler im Shop oder im Spiel Schatztruhen als Account-Loot. Mit einem Truhenschlüssel aus dem Echtgeld-Shop ließen sich diese Truhen öffnen. Mit dem August-Update aber wurden die Truhenschlüssel zu Grabe getragen. Wer in den Besitz einer Truhe kam, konnte sie ohne zusätzlichen Gegenstand öffnen. Gleichzeitig etablierte Valve aber eine Restriktion für den Handel mit den Ausrüstungssets aus den Truhen. Die Gegenstände sind seither erst drei Monate nach der Erstveröffentlichung im Community Markt von Dota 2 handelbar. Die Inhalte aus der zum Frühjahrs-Event eingeführten Treasure of the Spring Blossom sind beispielsweise ab dem 27. Mai 2015 handelbar. Gut möglich, dass sich Valve dadurch einen höheren Umsatz erhofft, denn beim Weiterverkauf im Community Markt kassiert das Unternehmen nur eine Verkaufsprovision. Zwar kann die Truhe im Community Markt gekauft werden, doch braucht es dank des Zufallsprinzips oft mehr als einen Versuch, um das gewünschte Ausrüstungsset aus der Truhe zu erhalten.

Professor gibt Valve Tipps für eine bessere Spielwirtschaft in Dota 2.

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