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Destiny - Änderungen an Waffen, Strikes und Belohnungen

Von Christian Liebert - News vom 26.09.2014, 15:50 Uhr
Destiny Screenshot

In einem Blog-Posting auf der offiziellen Webseite von Destiny geht Entwickler Bungie auf Eckpunkte des Gameplays ein, die sich in Zukunft noch verbessern sollen. Ein ganz großes Thema ist dabei die Schwierigkeit der Strikes und von vielen Spielern als nichtig deklarierte Beute.

Seit dem Release von Destiny sind nun schon einige Tage ins Land gezogen und der MMO-Shooter hat positive wie negative Kritiken einstecken müssen. Um den Spielern zu zeigen, dass man auf ihr Feedback eingeht, hat Entwickler Bungie ein Posting veröffentlicht, das sich mit zukünftigen Änderungen am Gameplay auseinandersetzt. Darin thematisiert man verschiedene Eckpunkte und Mechaniken.

Dazu gehört zum Beispiel ein Statement zum Entfernen der Loot-Höhle. Diese galt bis zum Hotfix 5 als beste Möglichkeit Engramme zu farmen. Allerdings war dies nicht im Sinne der Erfinder. So würde man Grinding zwar für eine interessante Sache halten, stundenlanges Schießen auf einen Höhleneingang dafür aber nicht. Da es einfach nicht der Idee von Destiny entspricht, musste dieses ungewollte Feature weichen und auch bei einigen anderen Höhlen wurden die Spawn-Zeiten der Mobs angepasst, um das Ausnutzen dieser Mechanik zu unterbinden. Dafür wird der Kryptarch in soweit überarbeitet, dass der Prozess des Dekodierens der Engramme aufgewertet wird. Ob die Beute daraus dann besser ausfällt, ist aber unklar.

Aber auch auf andere Themen ging man ein. So erklärt man auch, dass die Strikes (den Raid nicht mit einbegriffen) derzeit zu schwer wären. Spieler erhalten zu viel Schaden und gerade Bosse haben eine zu dicke Haut, was die Kämpfe zäh und frustrierend machen kann. Das war ursprünglich so gar nicht geplant und daher wird hier bald eine Veränderung zu spüren sein. Man möchte auch gerne den Grinding-Faktor der Strikes reduzieren, sodass Hüter diese schneller abschließen. Eine weitere Kritik der Spieler ist, dass Strikes und Missionen auf die Dauer zu wenig Beute bringen. Dazu äußerte sich Bungie, dass das Absolvieren dieser Tätigkeiten immer einen Fortschritt beinhaltet und nennt als Beispiel erhaltene Erfahrungspunkte und Ruf-Fortschritt. Allerdings sei es wohl ein Problem, dass viele Belohnungen gar nicht als solche gekennzeichnet werden. Dies soll sich in Zukunft langsam verbessern.

Ebenfalls ein großes Thema für die Entwickler ist die Ingame-Kommunikation, die wesentlich verbessert wird. Ziel für dieses Jahr ist es, dass die Spieler sich während Strikes, Schmelztiegel-PvP und Turm-Aufenthalten einfach in Voice-Gespräche einklinken können, was das allgemeine Miteinander aufwerten soll.

Zu guter Letzt geht Bungie noch auf die Waffen im Spiel ein. So werden die beiden exotischen Knarren „Thorn“ und „Bad Juju“ aufgewertet, da sie aktuell noch zu schlecht ausfallen. Ebenso wird die Effektivität von Automatikgewehren über lange Distanzen gedämpft, da diese teilweise besser als Scout-Gewehre ausfallen, was so nicht sein sollte. Die Scouts werden auch gleichzeitig gebufft, da sie aktuell zu wenig Schaden austeilen. Dafür werden Shotguns erheblich generft, was ihre Power außerhalb der typischen Range angeht. Natürlich bleibt dieser Waffentyp im Kampf auf kurze Entfernung weiterhin mächtig, aber auf größerer Entfernung wird er erheblich eingeschränkt.

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