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Atlas Reactor - Exklusive Playsession mit Entwicklern - unser Bericht

Von Pierre Magel - News vom 30.10.2015, 17:59 Uhr
Atlas Reactor Screenshot

Atlas Reactor ist der neueste Titel aus dem Hause Trion Worlds. Aktuell noch in einer frühen Phase, in der die Entwickler fleißig testen und nur sehr wenigen Leuten Zugang gewährt. Wir durften zusammen mit dem Team hinter dem rundenbasierten Strategie-MOBA-MMO ein paar Runden spielen und verraten Euch, was wir über Atlas Reactor denken.

Atlas Reactor in eine Schublade zu stecken, wäre schwer und falsch gleichermaßen. Der neue Free2Play-Titel von Trion hat an jeder möglichen Ecke das Wort "anders" auf seinen Fahnen geschrieben und lebt diesen Umstand aus. Mit einer Mischung aus MOBA, Strategie und rundenbasierten Kämpfen will man in eine Lücke springen, die weg geht vom Mainstream und so seine ganz eigene Fanbase finden kann.

Trion ist vor allem bekannt für klassische Online-Rollenspiele wie Rift oder ArcheAge - da verwundert der Wechsel des Genres den ein oder anderen Fan doch schon sehr. Das Team hat uns aber versichert, dass man eben gerne mal neue Dinge ausprobieren möchte und den aktuellen Trend des eSports sehr spannend findet. Mit Atlas Reactor will man seinen Spielern ein leicht zu lernendes, aber schwer zu meisterndes MMO bieten, das auch auf Twitch und eben als kompetitiver Titel funktioniert.

Im Gegensatz zu normalen rundenbasierten Spielen ist Atlas Reactor schneller. Man hat pro Zug in der Planphase nur einige Sekunden, bis die Aktionen ausgewählt werden müssen. Zusätzlich führen die Charaktere zeitlich gesehen alle Aktionen gleichzeitig aus und jeder Angriff wird auch auf jeden Fall ausgespielt - selbst, wenn man vorher noch stirbt. Dadurch entsteht eine ganz eigene Dynamik, die auch schon mal als Resultat eine völlig deplatzierte Attacke mit sich führen kann. Nach der Planphase kommt nämlich die sogenannte Dash Phase, in der man sich mit seinen Fähigkeiten, wenn sie nicht gerade auf Cooldown sind, durch die Map bewegen kann - so ist es einem der Charaktere beispielsweise möglich, auf ein vorher festgelegtes Feld der Map zu springen, um einem bevorstehenden Angriff auszuweichen und, um den Gegnern in diesem Gebiet Schaden zuzufügen. Dadurch, dass die Dash Phase vor der Phase der ausgeführten Angriffe stattfindet, fließt viel Taktik in die Entscheidung, wo man seine Angriff platzieren will. Einen Gegner direkt als Ziel auswählen, funktioniert nämlich nicht.

Sind die Schüsse gefallen, die Klauen in den Gegner gerammt worden und hat sich der Staub der Aktionen gelichtet, so beginnt mit der Move Phase die letzte Phase des Spielzugs. Hier kann man seinen Helden, ebenfalls alles in der Planphase ausgewählt, auf eine bestimmte Position der Map bewegen.

In Zukunft möchte Trion Worlds mehr Varianz in das Spiel bringen. Klar, es befindet sich noch stark in seinen Anfängen und noch ist keine Beta absehbar - da fehlen Features, Modes und mehr. Das Team betont, dass man auf einem soliden Gerüst des Gameplays aufbauen möchte und von dort aus weitere Elemente einbauen will. Verschiedene Spielmodi, unterschiedliche Optionen, vielleicht auch gewagtere Versionen - all das soll dazu führen, dass Spieler über lange Zeit an dem Titel festhalten. Aktuell gibt es schon einige Helden, im Spiel selbst Freelancer genannt, in Zukunft kommen weitere dazu.

Wie spielt es sich?

Obwohl ich kein großer Fan von rundenbasierten Spielen bin, hat mich die Playsession überzeugen können. Sowohl für eine schnelle Runde, als auch für mehrere Partien hintereinander eignet sich Atlas Reactor. Die Lernkurve ist steil: Man kommt schnell in das Spiel rein, weiß ungefähr, was abgeht und bekommt durch das übersichtliche Interface wichtige Hinweise. Zu leicht darf man sich das Spiel allerdings keineswegs vorstellen. Im Match gegen die Entwickler gab es an vielen Stellen knifflige Entscheidungen, die auf Taktik und Teamplay basieren. Eben das Motto "Einfach zu lernen, schwer zu meistern".

Was wünschen wir uns für die Zukunft?

Konsequente Weiterentwicklung und das von den Entwicklern gegebene Versprechen, Free2Play hier fair anzuwenden. Noch ist man sich nicht sicher, wie genau alles funktionieren wird, doch soll ein gutes Bezahlmodell dahinterstecken. Ein Beispiel der Monetarisierung sind die Taunts der Charaktere, die man vor den einmal im Match einsetzbaren Special-Fähigkeiten in einer kurzen Videosequenz ausspielen kann. Sollte dann die Aktion jedoch scheitern, wird es besonders peinlich für den Spieler - in welcher Form auch immer.

Zudem werden die verschiedenen Spielmodi dem Titel gut tun. Es bleibt abzuwarten, wie die Story eingebunden wird und welchen Umfang man geboten bekommt.

Fazit

Atlas Reactor schafft es, wirklich anders zu sein und dabei Spaß zu machen. Im Internet kursiert der Vergleich "Atlas Reactor ist wie XCOM und Dota 2 zusammen" - das trifft es ganz gut. Hier kann Trion Worlds mal wieder einen wirklich gelungen und spaßigen Titel ins Rennen schicken - wenn keine Fehler das Potenzial kaputt machen.

Im untenstehenden Video könnt ihr Euch den Gameplay-Trailer anschauen, der zeigt, wie eine Runde funktioniert, worauf man achten muss und was alles passieren kann. Viel Spaß!

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