PLAYNATION NEWS Allgemein

Allgemein - Immer mehr Frauen wollen in der Spieleindustrie arbeiten

Von Janette Berresheim - News vom 25.03.2014, 10:00 Uhr
Allgemein Screenshot

Seit jeher war es so, dass die Spieleindustrie eine Männerdomäne war. Es kam eher selten vor, dass man eine Frau in dieser Branche vorfand. In der Zwischenzeit hat sich das jedoch ein wenig verändert, immer mehr Frauen wollen Fuß in der Spieleindustrie fassen.

Im Rahmen der Games Developer Conference in San Francisco wurden viele Reden gehalten, unter anderem von Elizabeth Sampat, Senior Game Designerin von den Storm8 Studios. Sie greift dabei zu teilweise sehr drastischen Worten, um über die Stellung der Frauen in der Spieleindustrie zu reden und dabei mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.

„Ich habe nur eine Frage an all die Leute, die denken, dass Frauen nicht in der Spieleindustrie arbeiten wollen: Habt ihr sie gefragt?“

Es ist unlängst bekannt, dass in dieser Branche hauptsächlich nur Männer tätig sind. Frauen würden sich nicht für Videospiele interessieren, so hieß es immer. Das ist allerdings ein Irrtum. In Wirklichkeit sieht es nämlich ganz anders aus. Laut einer Umfrage wollten rund 45 Prozent der Frauen, die im Moment in der Spielebranche tätig sind, auch wirklich diesen Beruf ergreifen. Aber auch ist es wichtig gegenüber den Menschen offen zu sein, die sich noch nicht mit dieser Materie auskennen. Man dürfe die Menschen nicht wegschicken, die sich für dieses Thema interessieren und möglicherweise neu einsteigen wollen – so wie es bei über der Hälfte der Frauen der Fall ist, die im Moment in der Spieleindustrie arbeiten.

Es kommt nicht darauf an, ob jemand über irgendeinen Insider-Witz lachen kann, oder sich mit Games besonders gut auskennt. Es kommt lediglich darauf an, dass man gewissenhaft arbeitet und Spaß an der Sache hat.

„Wenn jemand nicht dazu bereit ist um 19 Uhr an einem Freitag ein Meeting zu halten und bei einer Firma arbeitet, wo Design immer ein Krieg mit dem Marketing ist, dann ja, stell ihn nicht ein. Ihre Arbeitseinstellung wird sich negativ auf die Arbeit der restlichen Leute im Unternehmen auswirken. Aber wenn jemand lediglich nicht über einen dummen 'Magic the Gathering'-Scherz lacht oder sich nicht mit der Fantasy Football League auskennt, dann ist das bei Weitem nicht schlimm.“

Sampat appelliert an die Spieleindustrie ein wenig offener gegenüber Frauen zu sein, denn nur, weil es nicht dem üblichen Bild entspricht, dass eine Frau in so einer Branche arbeitet, bedeutet das nicht, dass sie diesen Job nicht gut und mit Leidenschaft nachgehen könnte.

„Ich sage das so klar und deutlich, wie ich nur kann. Wenn es für euch keinen Platz gibt, dann scheißt auf die Gameindustrie. Ich würde nicht dort sein wollen, wenn man mir keine Chance gibt. Und das ist etwas, was wir uns immer wieder vor Augen halten müssen. Wir müssen uns gegenseitig daran erinnern, dass wir keine Betrüger sind. Wir gehören hierher. Und jeden Tag, bei jeder einzelnen Chance, die wir bekommen, müssen wir uns gegenseitig den Rücken freihalten.“

Hat Sampat Recht, wenn sie behauptet, dass Frauen in der Spieleindustrie eher benachteiligt sind und das man daran was ändern müsste? Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?

Immer mehr Frauen interessieren sich für die Spielindustrie und könnten sich vorstellen, in dieser Männerdomäne zu arbeiten.

KOMMENTARE

News & Videos zu Allgemein

Allgemein Allgemein - Intergalaktischer Reboot: So sieht das neue "Men in Black"-Duo aus Allgemein Allgemein - Unfassbar: Sechs Filmprojekte zum thailändischen Höhlendrama in Arbeit Allgemein Allgemein - Zu Ehren von Thanos: Größter Reddit-Massenbann aller Zeiten Allgemein Allgemein - Guillermo del Toro erhält eigene Action-Figur Allgemein Allgemein - Hoverbike Scorpion-3 in Action! Allgemein Allgemein - Street Fighter 2 - So zerstört man(n) ein Auto mit bloßen Händen Netflix Netflix - Viele Filme und Serien für September 2018 enthüllt! Saturn Saturn - Die Top-Schnäppchen: PS4 Pro - 500 Million Limited Edition
News zu Battlefield 5

LESE JETZTBattlefield 5 - Die Feuerwand im Battle-Royale-Modus