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Allgemein - Engländer schiebt Mord auf Gewalt-Spiele

Von Redaktion - News vom 11.03.2009, 12:43 Uhr

Dass Spiele nicht nur Spaß mitbringen, sondern leider auch ihre Schattenseiten mit sich ziehen, zeigt wieder ein neuer Fall aus England.

Der Brite Richard Taylor ist geschädigt fürs Leben, er hat seinen zehn Jahre alten Sohn als Opfer einer Messerstecherei verloren. Nun möchte Taylor gegen die Täter vorgehen und fordert nach Angaben des Telegraphs vor dem Home Affairs Committee eine Steuer für gewalttätige Videospiele, die er zusätzlich zu aufhetzender Rap-Musik als Gründe für die Mordtat an seinem Sohn verantwortlich macht.

Taylor befürchtet, dass zu viele junge Menschen von diesen Faktoren negativ beeinflusst werden und die Kriminalität zunimmt. Da liegt Taylor vermutlich sogar gar nicht mal so falsch, denn wie jetzt bekannt wurde, wurde Großbritannien im vergangenen Jahr von einer ganzen Welle tödlicher Gewaltakte unter Jugendlichen erschüttert. Ob allerdings die Gründe für diese Taten bei Computerspielen und Rap-Musik liegen, sollte noch genauer untersucht werden. Oft müssen solche Medien bekanntlich auch nur als schwarzer Peter herhalten.

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