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Allgemein - Boss einer Chinafarmer-Firma spricht

Von Redaktion - News vom 27.12.2007, 20:12 Uhr

Im fernen China gibt es mittlerweile unzählige Firmen, die so genannte Farmer anstellen, die den ganzen Tag virtuelle Monster in verschiedenen MMORPGs erledigen und Gegenstände bzw. Gold sammeln, um die Waren dann illegal bei verschiedenen Auktionsplattformen zu verkaufen. Vor allem in die USA, weil sich dort wesentlich bessere Preise erzielen lassen als im Heimatland. Bei Spielen wie World of Warcraft ist dieses Problem zu einer echten Plage geworden - andere Hersteller haben den Item-Verkauf über eigene Plattformen legalisiert.

Die Crew von Gamasutra hat nun einen Artikel von einem anonymen Autor zugeschickt bekommen, der offensichtlich den Goldseller US-Fine leitet. In seinem Bericht erläutert der Schreiber, wie der aktuelle Markt aussieht und wie stark die Preise gefallen sind. Demnach gab es im Jahre 2004 knapp 30 derartige Firmen - drei Jahre später sind es knapp 2000, was eine starke Inflation zur Folge hat.

Als Beispiel hierfür wird World of Warcraft genannt. Wer seinen Charakter von Level 1 bis 60 aufpushen lies, musste zum Release des Blockbusters knapp 350 Dollar zahlen. Heute latzt man für Level 1 bis 70 "nur" noch ca. 129 Dollar.

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