PlayNation Test Ultima Online

Ultima Online - Test: Ultima Online

Von Redaktion PlayNation - Test vom 22.06.2003 - 22:01 Uhr
Ultima Online Screenshot

Richard Garriotts Klassiker zieht immer noch Spieler in seinen Bann: Wir verraten euch warum!

Es war wieder soweit, das schöne Land Britannia wurde von unzähligen Bestien heimgesucht. Die verschiedenen Tugenden schienen in Gefahr zu sein. So sehr, dass der friedliche und gerechte Herrscher Lord British die stärksten Krieger zu sich rief, um das Land zu verteidigen.

Der Charakter
Ultima Online ist eines der ersten Online-Rollenspiele. Nach unzähligen Patches und einigen Erweiterungen lebt das Spiel immer noch. Die Expansionen sind immer eine eigenständige Software, das Urspiel wird nicht benötigt. Rassen die euch im Spiel repräsentieren, gibt es keine. Allerdings kann der Spieler von der Haarfarbe bis hin zu den Schuhen sein eigenes Erscheinungsbild erstellen. Wirkliche Klassen gibt es ebenfalls nicht: Wer ein Kämpfer werden will, sollte mit viel Stärke und guten Kampffertigkeiten ausgestattet sein - ein Schmied hingegeben legt sein Augenmerk eher auf sein Handwerkliches Geschick.
Kampf und Missionen

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Das alte Online-Rollenspiel verfügt über einen stark veraltetes Klick and Go System. Was so sehr praxisnah, aber im Kampf gegen Monster sehr unspektakulär ist. Anders sieht es da mit dem nervenaufreibenden Player vs. Player System aus. Die Namen der schlimmsten Meuchelmörder werden in den Städten am schwarzen Brett ausgerufen und für Vogelfrei erklärt. Wer den Kopf eines Mörders bringt, bekommt die von Rechtswegen zustehende Belohnung. Einer der Gründe warum es schon unzählige Gildenkriege gegeben hat. Da dies aber einigen Spielern zuviel wurde, teilte man das Land irgendwann auf: In die alte Welt genannt Feluca, mit ihren Kämpfen und Verbrechen und in die neue Welt namens Trammel, in der keine kriminellen Handlungen erlaubt sind. Diese beiden Regionen bieten unzählige Abenteuer, die der Held von den unterschiedlichsten Nicht-Spieler-Charakteren zugewiesen bekommt. So muss man beispielsweise für einen Wirt verschiedene Zombies töten, die sich Nachts auf dem dörflichen Friedhof tummeln. Leider folgen die Abenteuer einer alten linearen Abenteuerstraße.
Die Welt
Eine lange Lebensdauer des Spiels geht immer auf Kosten der Grafik. Ultima Online präsentierte sich am heimischen Computer bis zur dritten Erweiterung, genannt Third Dawn, in reinem 2D Gewandt. Somit also als isometrische Pixelgrafik. Wer die 3D-Version installiert hat, betrachtet Britannia immer noch von schräg oben, aber alles wirkt ein wenig hübscher als vorher. Die Lichteffekte und Animationen wurden ebenfalls geringfügig verbessert. Praktisch ist die neue Kamerafunktion, die es dem Helden ermöglicht in den Bildausschnitt hinein zu zoomen. Von einer grafischen Konkurrenz können wir dennoch nicht reden. Die Entwickler legen den Schwerpunkt auf eine enorme Spieltiefe und vielfältige Möglichkeiten seinen Charakter auszubauen. Ferner bietet das Spiel einige Shards wie z.B Siebenwind. Kostenlose Titel die auf der Ultima Online Engine basieren und meistens auch umsonst sind.

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