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Istaria - Test: Horizons

Von Redaktion PlayNation - Test vom 21.02.2004 - 20:13 Uhr
Istaria Screenshot

Grandioser Fantasy-Hit oder doch Durchschnittskost? Wir sagen euch, wie gut Horizons wirklich ist!

Einst lebten die Länder und Reiche in friedlicher Eintracht im Flügelschatten der erhabenen Drachen. Die Zeiten hielten nicht lange, denn irgendwann sorgten untote Kreaturen für Chaos und Zerstörung im ganzen Reich. Viele Krieger und Magier von den unterschiedlichsten Kontinenten brechen nun auf, um die Zivilisation vor dem Bösen zu schützen.
Drachen, Elfen und Gnome
Zuerst einmal bietet Horizons allen angehenden Helden eine wirklich neuartige Rasse: die Drachen. Neben diesen werden acht weitere Völker zur Verfügung gestellt. So existieren typische Fantasy-Rassen wie Elfen, Zwerge, Gnome und Halb-Riesen und nie gesehene Neuheiten wie Fiends, Saris oder Ssilks. Die genretypischen Menschen sind natürlich auch enthalten. Ein weiteres Feature sind die unterdrückten Völker (Satyr und Welger), diese können von den Helden befreit und später sogar gespielt werden. Bei der Wahl der Profession unterteilt man zwischen Gewerbe- und Abenteuerklasse.

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Jeder Spieler hat die Möglichkeit seinen Avatar in beiden Bereichen zu steigern. Man kann also Schmied und Krieger werden. Zur Selbstbestimmung stehen dem Spieler mannigfache Basis-Schulen wie Kämpfer, Magier oder Waldläufer zur Verfügung. In diesen Grundklassen kann der Abenteurer zwar mehr Fertigkeiten erlernen als in den weiter spezialisierten Prestige-Schulen(Hybrid), jedoch kann er seine Fähigkeiten nicht soweit ausbauen.

Um einer Hybrid-Schule beitreten zu können, muss der Abenteurer einige Vorraussetzungen mitbringen. So benötigt er grundlegende Kenntnisse in seinen gefragten Fertigkeiten oder muss evtl. einen Auftrag abschließen. Wirklich detailreich ist die innovative Charaktererschaffung, hier kann der Spieler unzählige Einstellungen am Erscheinungsbild vornehmen, bis er seinen einzigartigen Helden kreiert hat.

Nur Helden und keine Mörder
Auf eine interessante Charaktererschaffung folgt normalerweise ein gutes Spiel, doch nicht so bei Horizons. Nach fast jedem langsamen, halbrundenbasierten Gefecht, muss sich der Schützling regenerieren. Weiterhin schlägt er die ersten fünf Stufen nur auf unterschiedliche Würmer ein, was schon anfänglich ziemlich viele Spieler abschrecken kann. Obwohl der Charakter-Level zu Beginn noch relativ schnell steigt, sind die Erfahrungspunkte des Spielers rasch von einer Gruppe abhängig. Denn im Solo-Modus sind die Reisen durch Istaria sehr trist, da ändern auch die oftmals sehr uniformen Quests nichts dran. 

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