PlayNation Test City of Heroes: Freedom

City of Heroes: Freedom - Test: City of Heroes

Von Redaktion PlayNation - Test vom 27.06.2004 - 14:39 Uhr
City of Heroes: Freedom Screenshot

Mega-Muskeln und Laserhände: Wie schön ist das Leben als virtueller Superheld wirklich?

City of Heroes spielt in der fiktiven amerikanischen Hauptstadt Paragon City. Durch den gravierenden Börsensturz im Jahre 1929 entstand ein politisches Chaos im ganzen Lande.
Viele kriminelle Organisationen wurden gegründet und überzogen die einst so reiche Metropole mit Angst und Terror. Es ist Zeit für Superhelden die Paragon City von den dunklen Machenschaften befreien.
Spiderman und Co.
Eine Zeit lang stand das Schicksal des Superhelden-Onlinerollenspiels in den Sternen. Gerüchte um das Projektende kamen auf, Infos ebbten ab. Trotz allen Gerüchten kam es zum Release im April 2004 und mehr als 120.000 Superhelden haben sich direkt ein Exemplar zugelegt - Tendenz steigend. Zu Beginn muss der Spieler entscheiden, wie er ein Superheld geworden ist (Mutation, Genetik..). Ebenso hat er die Auswahl unter fünf verschiedenen Grundklassen: Der Blaster attackiert seine Feinde aus der Ferne, der Scrapper schreitet mit schnellen Nahkampfwaffen durch Paragon City, der Controller kann Gegner psychisch bearbeiten, der Defender verlässt sich auf seine Heilfähigkeiten und der Tanker hält ordentlich was aus und verteilt langsame aber sehr harte Schläge.
Hat sich der Spieler für eine Form entschieden, muss er dessen Power Sets wählen. Ein Scrapper hat beispielsweise die Wahl zwischen einem Katana, Breitschwert und einigen weiteren Nahkampffähigkeiten. Außerdem kann er direkt zwei Powers (Spezialmanöver) wählen, die dem Superhelden spezielle Aktionen oder wie im zweiten Powerset einige Schutzfunktionen eröffnen. Das Erscheinungsbild des Schützlings lässt sich ebenso mit einem umfangreichen und wirklich innovativen System gestalten. Hier kann man selbst noch die Handschuhe in unzähligen Variationen verändern - Verwechslungsgefahr tritt eher selten auf. Einen Zivilisten oder Verbrecher können die Spieler nicht ausersehen.

screenshot_2005-08-17-19-06-54
Heldentaten
Missionen werden nach einen Zufallsprinzip vergeben. In den verschiedenen Bezirken von Paragon City lernt der Charakter nach und nach neue Nicht-Spieler-Kontakte kennen, die ihm mannigfaltige Aufträge erteilen. So muss der Held beispielweise einen Laborcomputer zerstören und die ganze Bande ausräuchern, die das technische Gerät beschützt. Als Gegner gelten Superverbrecher, Aliens, verrückte Kriminelle und weitere furchteinflößende Gestalten, die mit einem relativ schnellen halbrundenbasierten Kampfmodus niedergestreckt werden.

Leider haben wir hier die standardmassige Attackenfolge vermisst, so dass man ständig neue Spezialangriffe aus seiner Quickleiste wählen muss. Die Geräuschkulisse des Online-Rollenspiels ist ebenfalls etwas ruhig für eine Großstadt, welche unter anderem auch von unzähligen Zivilisten bevölkert wird, denen ein Superheld oftmals zur Hilfe eilen muss. Getötete Feinde verlieren übrigens keine Gegenstände, manchmal erhält man so genannte Enhancements, die eine Fertigkeit oder sogar die Lebensenergie vorübergehend verbessern.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE