PlayNation Test Battlefield 1

Battlefield 1 - Erster-Weltkriegs-Shooter im Test

Von Dustin Martin - Test vom 07.11.2016 - 10:38 Uhr
Battlefield 1 Screenshot

Grafik von Battlefield 1 im Test: Der schönste virtuelle Krieg

Wenn Battlefield 1 eines kann ist es Krieg so schön darzustellen, dass die Gefahr lauert ihn nicht zu verabscheuen, sondern zu lieben. In keinem anderen Spiel hatten wir bislang das Gefühl, wirklich als Soldat im Krieg zu stehen. Es stürzt ein riesiger Zeppelin in das französische Schloss, reißt Soldaten mit in den Tod – fällt wie der Kaiser dort vor zehn Jahren, mit Opfern seines selbst.

Battlefield 1 ist wie eine riesige Kriegssimulation, ohne annähernd realistisch zu sein. Wo Senfgas im Ersten Weltkrieg ein Massengrab schuf, ist es in dem Shooter eine taktische Möglichkeit. Wo wir sterben, tauchen neue Soldaten auf, gesichtslos und ersetzbar. Ganz anders als im richtigen Krieg – aber: Damit schafft es DICE, die Atmosphäre des Todeskampfes in Spielspaß zu verwandeln.

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Battlefield 1 verwandelt den Begriff Krieg in ein Bild

Besonders beeindruckt waren wir von den Karten St. Quentin und Monte Grappa. Sie verwandeln den Begriff Krieg in ein Bild. Auf St. Quentin ist alles grau in grau, es regnet, das Licht fällt mit den Schüssen. In Monte Grappa sehen wir, dass das Gefecht selbst vor wunderschönen Alpenlandschaften keinen Halt macht und überall Verwüstung hinterlässt.

Dabei sind die Systemanforderungen für PC-Spieler entsprechend hoch, wobei der Titel sehr gut auf aktuelle Grafikkarten optimiert ist. Selbst wer keine High-End-Hardware verbaut hat, kann Battlefield 1 mit mittleren bis hohen Einstellungen spielen und verpasst nichts von der grausig wunderbaren Atmosphäre. Für Besitzer einer PlayStation 4 und Xbox One gilt das Gleiche, nur ruckelt der Shooter hier teils noch etwas unter die 30fps-Grenze.

Spezifikationen: Offizielle PC-Anforderungen für Battlefield 1

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