PlayNation Test Battlefield 1

Battlefield 1 - Erster-Weltkriegs-Shooter im Test

Von Dustin Martin - Test vom 07.11.2016 - 10:38 Uhr
Battlefield 1 Screenshot

Multiplayer von Battlefield 1 im Test: Darauf haben wir gewartet

Das Herzstück von Battlefield 1 ist zweifelsfrei der Mehrspieler-Part. Hier liegen die Stärken von DICE und das zeigt sich nicht nur in den neuen Spiel-Modi. Die Waffen sind ausbalanciert, die Gefechte gewohnt schnell und mit Freunden können wir uns taktisch sogar richtig austoben.

DICE hat die vier Klassen in Battlefield 1 zwar nicht überarbeitet, jedoch mit neuen Werkzeugen zeitgemäß zum Ersten Weltkrieg ausgestattet. Auf einigen Karten eignet sich ein Soldat mitunter besser als ein Späher mit seinem Scharfschützengewehr, gebraucht werden sie in einem Team – oder dem kleineren Trupp – aber alle, egal in welcher Lage. Das sorgt für Abwechslung, bietet aber auch die Möglichkeit, sich als Spieler auf einen Stil festlegen zu können.

Bemerkenswert sind die neuen Spiel-Modi „Operationen“ und „Taubenjagd“. Erstere können über eine Stunde lang gehen und sind genau die chaotischen Kriegsgefechte, für die Battlefield 1 so heiß erwartet wurde. In einem Team erobern – oder verlieren – wir Gebiete mit jeweils zwei bis drei Punkten. Dafür haben wir mehrere Versuche, für die wir später sogar ein Luftschiff, einen Panzerzug oder ein Kriegsschiff bekommen.

Mehr: Cheater in Battlefield 1 schon vor Release

Neue Spiel-Modi bringen frischen Wind aufs Schlachtfeld

Operations ist mittlerweile der beliebteste aller Mehrspieler-Modi. Mit 40 oder 64 Spielern liefern wir uns einen Kampf, der stets mit einer Zwischensequenz beginnt und eine kleine Geschichte erzählt. Wir bekommen einen Grund zum Töten. Interessant ist dabei, dass Battlefield 1 nie darauf ausgelegt ist, nationalistisch Partei zu ergreifen. Wir haben teils nicht gemerkt, für wen wir überhaupt spielen.

Sonst sind die bekannten Battlefield-Spielmodi natürlich wieder vertreten: Rush und Eroberung werden ergänzt von schnelleren Runden in Team Deathmatch – und der neuen Taubenjagd. Dabei müssen wir als Team eine Taube fangen, sie solange beschützen, bis wir eine Nachricht schicken können, und sie anschließend freilassen. Die Maps sind kleinere Gebiete der größeren Karten, also keine gänzlich neuen.

Insgesamt ist der Umfang von Battlefield 1 für ein Vollpreistitel solide, wenn auch nicht großzügig. Im Multiplayer gibt es neun verschiedene Karten, jede Klasse hat bis zu vier Waffen in verschiedenen Ausführungen. Dazu kommt der Einzelspieler, der wie erwähnt in einzelnen Missionen präsentiert wird und sieben bis zehn Stunden Spielzeit bietet.

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