PlayNation Test Resistance: Burning Skies

Resistance: Burning Skies - Shooter-Referenz der Marke Eigenbau?

Von Tobias Fulk - Test vom 11.07.2012 - 12:24 Uhr
Resistance: Burning Skies Screenshot

Dicke Wummen für dicke Aliens

Die Waffenvielfalt spielt dabei eine wichtige Rolle. Resistance-Fans finden sich direkt zurecht und freuen sich über einige Waffen, die auch in den bisherigen drei PS3-Spielen aufgetaucht sind, wie etwa das Deadeye, Bullseye oder „Auger“. Außerdem gibt es wieder verschiedene Waffen der Chimera und der Menschen, die sich allesamt unterschiedlich steuern. Resistance: Burning Skies ist zudem recht anspruchsvoll. Damit sind nicht etwa riesige Feindmassen gemeint, die einem mit unfairer Schwierigkeit entgegenströmen, sondern vielmehr die knackigen Bosskämpfe zwischendrin, die Dank der doch sehr abgezählten Munition sehr taktisch angegangen werden müssen. Mit dem sogenannten „Blindfeuer“ kommt man nämlich auch in Resistance: Burning Skies nicht voran.

New York City am Tiefpunkt

Optisch ist Resistance: Burning Skies einer der stärkeren PS Vita-Titel, wobei es in diesem Fall noch nicht sehr viele vergleichbare Konkurrenzprodukte gibt. Eines wäre Uncharted: Golden Abyss, dass mit seinem paradiesischen Setting allerdings in einer komplett anderen Kategorie eingeordnet werden muss. Resistance setzt auf düstere Endzeit-Level im klassischen New York City. Wenn wir nicht gerade vor der zerstörten Skyline der US-Metropole gegen die Chimera-Aliens ankämpfen, starten wir einen Streifzug durch verkommene Lager-Anlagen des Militärs oder durch modrige Kanalsysteme, die dank der für einen Handheld ziemlich starken Licht- & Schatten-Spielereien durchaus für Atmosphäre sorgen können. Doch recht schwach auf der Brust dagegen wirkt die deutsche Synchronisation, die zum Teil aufgesetzt und von der Betonung her in einigen Situationen doch recht unplatziert wirkt. Technisch macht Resistance: Burning Skies einiges richtig, jedoch krankt das Spiel noch an einigen kleineren Krankheiten, die auf die Unerfahrenheit im Shooter-Genre auf Handhelds zurückzuführen sein könnten.

Spielerisch ist Resistance: Burning Skies der bisher beste First Person Shooter, der PS Vita-Spielern zur Verfügung steht.

Mehrspieler-Action ohne Suchtpotential

Und wer die Hauptkampagne rund um Tom Riley, seiner Familie und der Chimera durchgespielt hat, der kann sich in den leistungsfähigen Mehrspieler-Modus stürzen. Hier warten 4 gegen 4 Spieler-Partien mit drei verschiedenen Spielmodi auf Euch. Neben dem typischen Deathmatch und Team Deathmatch gibt es auch einen Modus namens „Überleben“. In diesem treten ebenfalls acht Spieler insgesamt an – sechs auf Seiten der Menschen, zwei auf der der Chimera. Runde für Runde müssen die Spieler der menschlichen Seite versuchen, gegen die Chimera anzukommen. Stirbt ein Mensch, wird dieser ins Team der Aliens buxiert. Hierdurch entstehen durchaus spannende Kämpfe, die ganz klar im Gegensatz zu den eher typischen Deathmatch-Kämpfen eine Klasse höher eingestuft werden können. Da moderne Features wie freischaltbare Gegenstände oder Levelaufstiege komplett fehlen, kann der Mehrspieler-Modus von Resistance: Burning Skies nur bedingt langfristig fesseln.

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