PlayNation Test Resistance 3

Resistance 3 - Test: Aliens plätten um die Welt zu retten

Von Redaktion PlayNation - Test vom 19.09.2011 - 09:47 Uhr
Resistance 3 Screenshot

Was hat Aliens, ein futuristisches Setting, massig Schießereien, eine '3' im Namen und ist PS3-Exklusiv? Richtig - diese Merkmale treffen gleich auf zwei PS3-Exklusive Ego Shooter zu. Während Killzone im Frühjahr bereits fulminant seine Trilogie komplettierte, darf jetzt auch Resistance zeigen wo das Schießeisen hängt. Geändert hat sich vom Spielprinzip nicht sehr viel, doch ist das wirklich schlecht? Ob das Schießen von bösen Chimera-Schergen mit Megawummen immer noch so spaßig ist wie in den Vorgängern verrät unser Test.

Wer mit den beiden Vorgängern vertraut ist, dem fällt sofort die eindeutigste Veränderung in Resistance 3 auf. Statt dem grimmigen Soldaten Nathan Hale gucken wir diesmal Joe Capelli durch die Augen, was sich auch im generellen Ton des Spiels wiederspiegelt. Capelli heiratet, bekommt einen Sohn und lebt mehr oder minder glücklich mit seiner Familie zusammen. Was hier dem Standartdrehbuch einer regulären Fernseh-Soap zu gleichen scheint, spielt sich allerdings in den dunklen Gängen eines Erdlochs ab. Schlussendlich kommt es dann auch wie es kommen muss – die altbekannten Chimera (eine optische Mischung zwischen Aliens und herb-müffelnden Zombies) machen unsere Heimat dem Erdboden gleich und unsere Familie tritt die Flucht an. Glücklicherweise finden wir einen leicht dementen Wissenschafftler, der glaub die Lösung des Problems in New York zu wissen. Lange Rede kurzer Sinn – ab geht der Roadtrip zum Big Apple, während sich Frau und Kind fernab ein neues Versteck suchen.

 

 

Statt wie bisher von Moral und Ehre getrieben, haben wir diesmal ausnahmsweise sogar eine emotionale Komponente im Spiel, die dem ganzen doch recht gut steht und das Spiel etwas intensiver gestaltet. Die Geschichte ist zwar nicht für große Überraschungen gut, dafür sind Atmosphäre und Action hier ganz groß geschrieben. Das Spiel vermag sich sogar so weit zu steigern, dass es den Klimax bereits vor dem letzten Abschnitt erreicht, der dann leider im Gegenzug deutlich schwächer ausfällt. Schade – das fulminante Finale ebbt viel zu schnell, viel zu sehr ab. Doch bis man dort erst mal angelangt ist, steht erst noch eine actiongeladene Reise ins Haus.

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