PlayNation Test Driver: San Francisco

Driver: San Francisco - Test: 'Eines der besten Multiplayer in Racern'

Von Redaktion PlayNation - Test vom 06.09.2011 - 12:07 Uhr
Driver: San Francisco Screenshot

Ach Tanner, was haben wir bloß mit dir erlebt. Erinnern wir uns an Driv3r, welches im Jahre 2005 für die Konsolen und den PC erschienen ist. Ein Software-Haufen, den uns die Entwickler von Reflection um die Ohren hämmerten. Doch jetzt ist Schluss damit! Driver ist zurück und das besser als je zuvor. Schnallt euch an, springt in den gelben Flitzer und lasst uns gemeinsam durch San Francisco brettern.. äh shiften!

Shiften? Was?


Zunächst eine kleine Einleitung erwünscht? Wer sich Driv3r nicht angetan hat, dem sei geholfen. John Tanner, so der Name des Protagonisten, will den Fiesling Jericho hinter schwedischen Gardinen sehen. Ganz klar, dass der dritte Teil mit ordentlichen Action-Sequenzen bespickt war und Rennen nicht von Seltenheit waren. Doch auch Passagen, in denen ihr ausschließlich zu Fuß unterwegs wart, sind in Driv3r vorhanden gewesen und sollten Konkurrenten wie die Grand-Theft-Auto-Serie in die Schranken weisen. Doch Pustekuchen! Das Ganze entwickelte sich eher in die negative Richtung. Zahlreiche Bugs sorgten für Spielerfrust, die Handlung war auch nicht die Revolution und Ärger beim Entwickler gab es auch noch. Ganz gut, dass die Jungs nun alles auf Anfang setzen und praktisch den Restart-Button drücken. Wie bereits erwähnt, ist Tanner hinter Jericho her, der zu Anfang von Driver: San Francisco in ein Staatsgefängnis überführt werden soll. Ganz klar, dass dies nicht glatt geht und der Fiesling flüchtet.

 

Während John Tanner gemeinsam mit seinem Kompanen Jones die Überführung aus der Ferne beobachtet, geht den beiden ein Licht auf: Jericho haut ab! Schnell den Motor der Kiste angeschmissen und hinterher gebrettert. Ehe man sich versieht, rast der coole Undercover-Polizist ins Koma. Koma ist in diesem Sinne das richtige Stichwort für den Shift-Modus, welcher in Driver: San Francisco zum Einsatz kommt. In seinem Unterbewusstsein verfolgt Tanner Jericho weiterhin und versucht diesen dingfest zu machen. Zwar klingt die Handlung ab diesem Punkt etwas absurd, ist im nachhinein aber verträglich.

Mal ehrlich: Tanner segnet beinah das Zeitliche, liegt im Krankenhaus, träumt, dass er Jericho verfolgt und kann daher in seinem Unterbewusstsein quer durch San Francisco shiften? Shiften bedeutet, dass ihr euch praktisch in jedes Fahrzeug, welches in der amerikanischen Metropole unterwegs ist, rein 'beamen' könnt. Mal nehmt ihr den Platz eines Krankenwagenfahrers ein, oder macht einen Autoverkäufer unsicher, indem ihr mit 200 Stundenkilometer über die Hügel der Stadt springt. Dabei müsst ihr den armen Kerl so einen Schrecken einjagen, dass sein Puls in die Höhe steigt. Dies wird im unteren Bildschirmrand angezeigt.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE