PlayNation Test Bus- & Cable Car-Simulator: SF

Bus- & Cable Car-Simulator: SF - Test: Das rundum Paket für Simulations-Freunde

Von Redaktion PlayNation - Test vom 04.07.2011 - 10:55 Uhr
Bus- & Cable Car-Simulator: SF Screenshot

Zahlreiche Simulations-Freunde haben ihn lange erwartet und hohe Erwartungen gestellt. Einmal im Leben selbst der böse Busfahrer sein, der die Vorfahrt nimmt oder der freundliche Straßenbahnfahrer, der auch zu kleinen Gesprächen zu haben ist. Sein. Einmal selbst die Fahrgäste nicht an der Haltestelle warten lassen und den Verkehr von San Francisco erleben. Top oder Flopp? Ob den Entwicklern die Vollendung des Simulationsgenres erreicht hat, oder ob wir auf der Strecke liegen bleiben, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten.

Da steckt's im Detail

Der San Francisco Bus and Cablecar Simulator geizt nicht mit ausgefeilten Details und Handlungsspielraum. Spielern wird endlich eine Bus-Simulation geboten, die mit Aufgaben und Belohnungen lockt. Anders als beim OMSI oder World of Subways ist das Spielerlebnis nun nämlich mit einer Art Quest-System verknüpft. Wir beginnen unser virtuelles Leben in einer heruntergekommenen Bude am Morgen unseres Arbeitsantritts. Noch müde vom Umzug zwängen wir uns an leeren Weinflaschen und Tortiachips vorbei auf die Straße, wo wir uns hinter das Steuer unseres Pick-Up Trucks schwingen und zur Arbeit los düsen. Leichter gesagt als getan, der Realismus herrscht vor: Nichts damit einsteigen und losfahren, erst mal den Motor starten, es ist noch düster, also, Licht an, dann die Handbremse lösen und den Automatikhebel auf „Drive" stellen und nun auf zu unserem ersten Tutorial.

 

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Das virtuelle San Francisco ist groß und uns wurde eine Karte ausgehändigt, auf der wir zuerst mal ein Symbol erspähen müssen, nämlich das Messegelände. Dort können wir, Geld und Ruhm vorausgesetzt, neue Fahrzeuge erstehen. Insgesamt 16 detailgetreue Nachbildungen warten darauf von uns erspielt zu werden. Da wir uns noch keins leisten können geht's endlich ab zur Arbeit. Wir suchen uns also das nächstgelegene Depot und zuckeln durch den morgendlichen Verkehr dort hin, sprechen mit dem Supervisor und holen uns eine Strecke für den Bus von ihm. Natürlich könnten wir auch Straßenbahn oder Oberleitungsbahn fahren, doch wir halten uns einfach erst mal an das große Gefährt. Die Karte zeigt uns nun die Starthaltestelle, die Route und unser Ziel genauestens an, eine wirklich gute Umsetzung! Also, auf zum Bus und auf die Tube drücken. Meh! So einfach ist das auch wieder nicht, doch der Simulator lässt uns nicht im Stich, wir kriegen ein on-screen-tutorial angeboten, in dem uns erklärt wird, wie wir den Bus zum Rollen überreden.

Erst mal muss die Tür aufgestemmt werden, ist auch klar, schließlich haben wir noch keinen Luftdruck auf dem System. Danach nehmen wir Platz, schalten die Onboard-Spannung an, starten den Motor, warten bis der nötige Druck vorhanden ist, legen wieder den Gang ein, lösen die Handbremse und dann kann es auch schon losgehen. An der ersten Haltestelle der Route (und es gibt wirklich verdammt viele unterschiedliche Routen zwischen kurz und lang, innerstädtisch und ländlich) schaltet der Timer dann in Echtzeit und wir sammeln Passagiere auf, fahren unsere Haltestellen ab und bringen die Fahrgäste sicher an ihr Ziel. Ach genau, der Timer, das könnt ihr ja noch gar nicht wissen! Das Spiel verfügt über einen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel, der außerhalb von Missionen recht schnell von statten geht. Fahren wir eine Tour, dauert eine Minute aber auch wirklich 60 Sekunden. Beim Cable-Car sieht es nicht großartig anders aus, hier müssen wir nur auch noch die Oberleitung mit unserem Cable-Car verbinden. Die Straßenbahn ist simpler, denn hier laufen wir wie eine Eisenbahn ja auf Schienen (World of Subways lässt grüßen!).

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