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WWE All Stars - Test: Muskelbepackter Wrestling-Marathon?

Von Redaktion - Test vom 08.04.2011 - 11:14 Uhr
WWE All Stars Screenshot

Apropos THQ San Diego: Man merkt dem Spiel trotz dem unterschiedlichen Look an, dass man seitens des Entwicklers auf die TNA iMPACT-Engine zurückgegriffen hat. Aktionen können mit einem einfachen Schlag unterbrochen werden und auch die Bewegungsanimationen erkennt man an einigen Stellen aus dem Konkurrenzprodukt. Natürlich haben alle Superstars des Rosters Signature- & Finishing-Moves in ihrem Repertoire. Von ersterem besitzen die Entertainer sogar gleich vier, Finisher hingegen wie im großen Bruder SmackDown! vs. RAW nur zwei. Aufgeladen wird der Finisher durch alle Aktionen, welche man im Ring ausführt. Starke Schläge oder Griffe laden die Leiste logischerweise schneller auf als leichte. Hinzu kann sich bis zu drei Signature-Moves erspielen und diese zu einem beliebigen Zeitpunkt im Spiel ausführen.


Der klassische Weg


WWE All Stars wird im klassischen Comic-Look präsentiert. Anders als bei der SmackDown! vs. RAW-Reihe setzt THQ dabei auf unrealistisch riesige Brustkorbgrößen, übertrieben unechte Bizeps und auf eine Kopf-Körper-Proportion, welche man so nur aus dem Hollywood-Streifen Hulk kennt. Insgesamt weiß die Präsentation aber auf ihre ganz eigene Art und Weise zu überzeugen. Aktionen werden in einer ebenfalls unrealistischen und übertriebenen Art dargestellt. John Cena's Attitude Adjustment beispielsweise wird mit einem Splash aus mehreren Metern Höhe ausgeführt, Hulk Hogan springt für seinen LegDrop fast bis unter die Halledecke und Guerrero's Frogssplash wird durch eine doppelte Drehung in der Luft zum „High-Risk-Maneuver“, wie es WWE Legende und Kommentator Jim Ross immer gerne nennt.

 

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Dank verschiedenen Klassen spielen sich alle Superstars unterschiedlich!


Für jeden etwas dabei


Das wichtigste in einem Spiel wie WWE All Stars ist die Auswahl der spielbaren Superstars. Hier hat sich THQ San Diego für den perfekten Mittelweg entschieden. Mit Hulk Hogan, Bret Hart, The Rock oder Stone Cold Steve Austin sind zahlreiche Superstars aus der Vergangenheit enthalten. Wer lieber auf aktuelle TV-Stars wie John Cena, Sheamus, Rey Mysterio oder den Undertaker zurückgreift, wird auch in WWE All Stars nicht enttäuscht. Wer im knapp 28-Mann-Kader immer noch nicht seinen Favorit finden konnte, wird in Zukunft mit sowohl kostenpflichtigen als auch kostenlosen Download-Inhalten weiter versorgt.

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