PlayNation Test Shift 2: Unleashed

Shift 2: Unleashed - Test: Abgefahrener Gran Turismo 5-Konkurrent?

Von Redaktion PlayNation - Test vom 01.04.2011 - 11:26 Uhr
Shift 2: Unleashed Screenshot

Nachdem Electronic Arts die Shift-Reihe mit dem Untertitel 'Need for Speed' zu einer beständigen Racing-Serie gemacht hat, erscheint mit Teil zwei im März diesen Jahres der erste Ableger ohne den renomierten Namensgeber. Mit Shift 2: Unleashed möchten die Slightly Mad Studios endgültig an die Spitze des Racing-Olymps aufsteigen. Bereits im Vorfeld legte man sich mit der Konkurrenz an. „Wir benötigen keine 1000 fiktive Fahrzeuge, um ein gutes Rennspiel zu machen“, stachelte der Entwickler süffisant gegen Gran Turismo von Sony. Kann der britische Entwickler die sehr hoch angesetzte Messlatte mit Shift 2: Unleashed erreichen? Wir verraten es euch in unserem Test!

Die Grundlagen des Rennfahrens


Beginnen wollen wir den Test mit den Grundlagen des Rennfahrens, welche auch Shift 2: Unleashed aufgreift. Wie auch schon der Vorgänger hält sich der zweite Teil an realitätsnahe Rennen mit den virtuellen Boliden. Wie man es aus Simulationen kennt, darf man selbst entscheiden, ob man sich die volle Packung Racing gibt oder lieber auf Fahrhilfen wie Bremshilfe, ABS, Traktionskontrolle, Ideallinie etc. zurückgreift. Eines ist jedoch sicher: Egal wie viele Hilfen ihr auch einschaltet, Shift 2: Unleashed wird zu keinem Zeitpunkt ein leichter Arcade-Racer alá Need for Speed: Hot Pursuit (Criterion Games, 2010).

 

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 Aufgrund der simulationslastigen Steuerung gestalten sich solche Driftrennen als echte Herausforderung. 

 

Die neue Helm-Perspektive verleiht zusätzlichen Realismus. Wir legen uns sogar soweit aus dem Fenster und sagen: Es gab noch nie eine Kamera-Perspektive, welche das Feeling im Hochgeschwindigkeitsboliden so gut eingefangen hat wie diese. Wackelige Kopfbewegungen beim einlenken in eine Kurve, eingeschränkte Sicht durch den Helm sowie Verwischeffekte bei den kleinsten Kollisionen – wahnsinn! Und wer auf die ganz harte Tour steht, kann sämtliche HUD-Anzeigen wie Techometer, Platzierung, Rundenzeiten und Minikarte ausschalten und muss sich so in den Kurven auf die Rückmeldung des Fahrzeugs konzentrieren.


Natürlich bietet Shift 2: Unleashed auch typische Racing-Perspektiven wie etwa die Verfolger-, Stoßstangen sowie eine normale Cockpit-Perspektive. Aber auch hier wird das Spiel keinesfalls zu einem Selbstläufer. Ein Grund dafür ist vor allem die starke künstliche Intelligenz der Mitstreiter. Diese attackiert uns zwar nicht sonderlich aggressiv, dafür nutzen sie fast jeden Fehler von uns gnadenlos aus und schrecken auch nicht vor einer Kollisionen zurück. Gerade weil dieses Feature auch auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zum tragen kommt, ist Shift 2: Unleashed vor allem für Einsteiger und Anfänger ein starkes Stück Arbeit, bei welchem das Nervenkostüm mehr als nur strapaziert wird.

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