PlayNation Test Splinter Cell: Conviction

Splinter Cell: Conviction - Agenten-Power: Sam Fisher ist zurück!

Von Redaktion PlayNation - Test vom 16.08.2010 - 23:04 Uhr
Splinter Cell: Conviction Screenshot

Dunkle Umgebung und drei grüne Lichter – Wer ist das? Na?... Richtig, Sam Fisher, der Held aus Splinter Cell von Ubisoft Montreal. Und endlich ist der ehemalige Agent der Third Echelon zurück. Diesmal hat Ubisoft gehörig am Spielverlauf gearbeitet. Wir gehen nun um einiges Flinker im Kampf vor! Schadet das der Serie oder kam der „Neuanfang“ mit dem fünften Teil gerade richtig? Wir beantworten euch diese Frage in unserer ausführliche Review zu Splinter Cell: Conviction!

 

Die verlorene Tochter
Während sich die ersten vier Splinter Cell-Teile mit der Gegenwart von Sam Fisher befasst haben, werden im fünften Teil die Ereignisse rund um den Tod seiner Tochter aufgearbeitet. Wir erinnern uns: Fisher verlor seine einzige Tochter bei einem angeblichen Autounfall. Seither lebt Sam als sichtlich gealterter Agenten-Opa sein Leben. Das Spiel startet in einer warmen, dunklen Nacht in Malta, wo Fisher sich gerade ein Schlückchen auf dem Marktplatz gönnt. Schnell ist es aber vorbei mit der Ruhe. Eine alte Bekannte, Agentin Anna „Grim" Grimsdottir, alarmiert Fisher über sein Handy, dass ihm eine Bande krimineller auflauert. Noch bevor Fisher fragen konnte wie und warum, findet er sich im Kampf gegen besagte Gruppe wieder.

Bereits zu Beginn finden wir alte bekannte Elemente wieder. Um den Agenten-Rost abzulegen, erledigen wir den ersten Feind aus der Dunkelheit von hinten - ein bekanntes Splinter Cell-Aushängeschild. Schnell merken wir, dass es sich zwar noch wie Splinter Cell anfühlt, wir aber um einiges flinker und offener im Kampf agieren. Die nächste Szene ist das beste Beispiel für das „neue" Splinter Cell. Wir verstecken uns hinter einer Kiste, spähen kurz die Umgebung und eröffnen anschließend das Feuer gegen drei feindliche Männer. Eine Aktion, welche in den vier ersten Splinter Cell-Teilen zum sofortigen Tod geführt hätte. Wenn wir von offenem Kampf reden, müssen wir euch auch über die ziemlich brutale Herangehensweise von Sam unterhalten. Bestes Beispiel dafür ist die zweite Mission, welche zum Teil auch schon in der Demo spielbar war. Hier müssen wir einen Informanten solange verprügeln, bis er alle Details ausgespuckt hat. Dabei geizt das Spiel nicht mit Brutalität. Wir schlagen den Kopf des glatzköpfigen Kerls mit voller Wucht gegen ein Waschbecken, welches dadurch ein tausend Teile zerbricht. Sobald wir alle nötigen Informationen haben, reicht ein kurzer Griff in die Kehle und dem Kerl gehen die Lichter aus. Sehr brutale Szenen, was eine Freigabe ab 18 Jahren völlig rechtfertigt.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE