PlayNation Vorschau Street Fighter V

Street Fighter V - Bereit für die nächste Runde?

Von Yannick Arnon - Vorschau vom 25.08.2015 - 21:06 Uhr
Street Fighter V Screenshot

Erst letztes Jahr erschien das letzte Upgrade zu Street Fighter IV. Über sechs Jahre lang hat Capcom das Beat'em-Up insgesamt dreimal um neue Charaktere, Stages und Modi erweitert, von kostenlosen Balance-Updates ganz zu schweigen. Wenn Street Fighter V für PlayStation 4 und PC einen ähnlich anhaltenden Support erhält, dann können sich Prügelspiel-Fans entspannt zurücklehnen. Wir haben den Titel auf der gamescom 2015 bereits Probe gezockt und uns ein Bild von den Neuerungen gemacht.

Für den neuesten Ableger der Street Fighter-Reihe haben Produzent Yoshinori Ono und sein Team eine Generalüberholung vorgenommen. Selbst wenn ihr den Vorgänger ausgiebig gespielt haben solltet, werdet ihr ein wenig Eingewöhnung brauchen. Das Prügelspektakel wird ausschließlich für PlayStation 4 und PC erscheinen, Besitzer einer Xbox One gucken in die Röhre. Grund dafür ist eine Kooperation zwischen Capcom und Sony, in deren Rahmen der PlayStation-Hersteller die Entwicklung von Street Fighter V mitfinanziert.

Die auffälligste Neuerung ist die Grafik, denn anstelle einer eigens angefertigten Engine kommt Epics Unreal Engine 4 zum Einsatz. Dank stärkerer Hardware sehen Kämpfer und Umgebungen noch detaillierter als zuvor aus, im Vergleich mit Street Fighter IV hat kommt die Grafik deutlich realistischer daher. Den für die Reihe typischen Stil mit übergroßen Händen und Füßen behält man jedoch bei, erwartet also keinen Fotorealismus. In der gamescom-Demo waren neun Charaktere spielbar, unter denen sich einige altbekannte Gesichter wiederfanden. Die beiden Dauerbrenner Ryu und Chun-Li haben sich optisch kaum verändert, andere Veteranen wie Ken, Cammy oder Vega haben jedoch mehr oder weniger subtile Anpassungen an ihrem Design erhalten. Veränderte Outfits, ergraute Haare oder eine neue Körperhaltung im Kampf sorgen für einen frischen Anstrich.

Mit Guiles Kumpel Nash und dem britischen Rüpel Birdie hat Capcom zwei Kämpfer aus der Mottenkiste hervorgekramt, die seit Street Fighter Alpha 3 nicht mehr Teil der Reihe waren. Auch wenn Nash wie ein notdürftig zusammengetackerter Zombie aussieht und Birdie ein paar zusätzliche Pfunde auf den Rippen hat, ist ihre Rückkehr trotzdem eine Überraschung. Mit Necalli findet sich auch ein erster Neuling im Roster, über dessen Herkunft die Entwickler zum jetzigen Zeitpunkt noch den Mantel des Schweigens hüllen. Das Street Fighter-Universum nennt mittlerweilige mehrere Dutzend Charaktere sein Eigen und Ultra Street Fighter IV brachte 44 spielbare Kämpfer auf die Waage. Street Fighter V wird zum Launch einen etwas bescheideneren Cast von 16 Charakteren bieten, darunter vier Neuzugänge.

Wegen der zahlreichen Upgrades für Street Fighter IV musste sich Capcom einiges an Kritik von Fans und Presse wegen der Veröffentlichungs- und Preispolitik für den Titel anhören. Diese Kritik ist offenbar nicht auf taube Ohren gestoßen, denn man hat bereits angekündigt, dass es keine Upgrades für Street Fighter V geben wird und man Balance-Updates und zusätzliche Charaktere als DLC unter die Leute bringen will. Wer jetzt schon bei dem Gedanken um den Inhalt seines Geldbeutels fürchtet, darf aufatmen. Zwar können nach Release zum Download bereitgestellte Charaktere gegen eine Gebühr gekauft werden, alternativ lassen sie sich auch durch Anhäufen einer für gewonnene Kämpfe ausgeschütteten Ingame-Währung freischalten. Ihr könnt also nach und nach auf den gesamten Cast zugreifen, ohne neben dem Kaufpreis für das Hauptspiel auch nur einen zusätzlichen Cent auszugeben.

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