PlayNation Vorschau Blade & Soul

Blade & Soul - Das nächste große Action-MMO?

Von Christian Liebert - Vorschau vom 20.05.2015 - 15:02 Uhr
Blade & Soul Screenshot

Vom Springen und Fliegen

In der Welt von Blade & Soul gibt es keine Mounts, weder im Wasser noch an Land. Das liegt ganz einfach am Wuxia-Stil, der ja bekanntlich auf übermenschliche Kräfte setzt. So könnt ihr zum Beispiel durch die Luft fliegen, was aber eher an Gleiten erinnert, und bewegt euch so gekonnt zwischen den Regionen hin und her. Das ermöglicht außerdem auch ein vertikales Leveldesign. Zusätzlich dazu gibt es ein „Fasttravel-System“, mit dem ihr an bereits bekannt Orte reisen könnt.

Optisch beeindruckend ist dazu die Möglichkeit, an festgelegten Punkten mit großartigen Sprüngen ganze Berghänge zu überwinden. Leider wird dies dann vom Computer gesteuert, was den Spaß ein bisschen mindert.

Um seinen Alltag zu füllen, stehen wie so oft Quests auf dem Programm. Dabei wird unter anderem auch die umfangreiche Hintergrundgeschichte erzählt. Wirklich Innovation in Sachen Missionsgestaltung ist hier aber nicht zu erwarten. Dafür versprach NCSoft, dass man vor allem den Grindingfaktor des MMOs reduzieren möchte.

Rüstungen ohne Werte und Bo-pae-Items

Wer es bisher in MMOs immer doof fand, dass er seine coole Ausrüstung gegen eine wesentlich uncoolere aber bessere Rüstung eintauschen musste, kann sich freuen, dass Blade & Soul komplett auf Rüstungsteile mit Statuswerten verzichtet. Die Kostüme, die ihr während eures Spielverlaufs findet, sind rein optischer Natur und können jederzeit getragen werden. So wird es eben auch möglich, dieser arme Bettler zu werden, der aber in der Lage ist ganze Gegner-Armeen zu verprügeln.

Damit ihr mit Level 50 (geplante Stufengrenze zum Release) aber dennoch das Gefühl habt, dass ihr stärker geworden seid, gibt es die sogenannten Bo-pae-Items. Diese erhaltet ihr unter anderem durch Gegner-Beute, als Belohnung für Quests oder aus Dungeons. Jedes Bo-pae gehört zu seinem Set und bietet eigene Boni. Acht Stück könnt ihr davon gleichzeitig aktiv tragen und damit eure Statuswerte definieren.

Auch interessant ist das Konzept, wie ihre eure Waffe weiterentwickeln könnt. Natürlich gibt es wieder verschiedene Qualitätsstufen und um diese zu verbessern, könnt ihr sie mit anderen Waffen „füttern“. Dadurch füllt sich eine Art Erfahrungsbalken auf, der den Rang der Waffe aufwertet. So werdet ihr alten Schrott los und könnt euch trotzdem verbessern.

Was geht in Sachen PvP?

Natürlich darf auch der Kampf gegen andere Spieler nicht fehlen und den erlebt ihr bei Blade & Soul auf verschiedene Wege. Da gibt es einmal den Kampf unter den Fraktionen. Davon gibt es zwei Stück im Spiel, denen ihr euch wahlweise anschließen könnt und euch mit dem Tragen des PvP-Kostüms für den Kampf freigebt. Danach könnt ihr in der offenen Spielwelt jeden Spieler angreifen, der nicht zu eurer Fraktion gehört und ebenfalls ein PvP-Outfit trägt.

Wer es gesitteter mag, kann sich in der Arena einem 1-vs-1-Kampf stellen. In Asien wurden so sogar schon große Turniere durchgeführt und NCSoft plant, diese auch bei uns zu veranstalten.
PvP-Features wie Schlachtfelder vermissen wir allerdings noch.

Da nun logischerweise auch die Frage aufkommt, wie es denn mit dem Dungeons, also dem PvE aussieht: Diese wurden uns bisher nur ansatzweise vorgestellt. Auf jeden Fall wird es eine Vielzahl an Instanzen geben, die in jeweils drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden daherkommen. Dabei gibt es Dungeons für sechs Spieler (die Gruppengröße bei Blade & Soul) und einen Raid für 24 Spieler.

Unterschiede zur koreanischen Fassung, Bezahlmodell

In der Hauptstory erzählt Blade & Soul eine epische Geschichte über das Eindringen von bösen Mächten in das Reich des Windes. Als einziger Überlebender eines Angriffs auf einen der vier Großmeister begeben wir uns auf die Suche nach einem geheimnisvollen Schwert und dem Kampf gegen die Finsternis. In Korea wird die Handlung derzeit auf sechs Kapitel ausgestreckt, von denen wir zum Release allerdings nur drei erhalten.

Der Rest wird dann in Content-Updates nachgeliefert. Hauptgrund für die Verzögerung ist die Zeit, die es braucht, so ein Spiel zu übersetzen und anzupassen. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass wir mit Asien gleichauf sein werden. Das dämpft zwar etwas die Freude, doch die meisten Fans sind wahrscheinlich schon froh, dass wir überhaupt mit diesem MMO versorgt werden.

Finanzieren wird sich Blade & Soul mit einem typischen Free2Play-System, das auf einen Item-Shop setzt. Wie so oft verspricht auch NCSoft, dass es dort nur Prestigegegenstände zu kaufen geben wird. Genaue Details zur Monetarisierung will man aber in Zukunft noch enthüllen.

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