PlayNation Vorschau Aftermath

Aftermath - Unsere Meinung zum Early-Access-Stand

Von Patrik Hasberg - Vorschau vom 04.05.2015 - 16:02 Uhr
Aftermath Screenshot

Entwickler Hammerpoint versucht sich, losgelöst vom damaligem Publisher OP Productions, an einem neuen Survival-MMO, das alles besser machen und durch interessante Neuerungen überzeugen soll. Zusätzlich wurde Zombie-Film-Macher George Romeros Sohn als kreativer Berater engagiert, um dem Titel eine authentische Zombie-Spielwelt zu verleihen. Was soll da eigentlich noch schiefgehen? Eine ganze Menge, wie wir finden.

Markenrechtsprobleme, Marketing-Eskapaden und ein neues Spiel

Eine riesige offene Welt, Waffen und verschiedene Ausrüstungsgegenstände, die auf der Karte verteilt sind, menschliche Mitspieler, die bereit sind für eine gute Pistole oder eine Tüte Chips über  Leichen zu gehen, sowie die mittlerweile obligatorischen und nicht mehr wegdenkbaren Zombies. So oder so ähnlich sehen die heutigen „modernen“ Survival-MMOs aus. Die Arma 2-Mod DayZ brachte diese gewaltige Lawine ins Rollen.

Da liegt der Gedanke nicht allzu fern, die Survival-Mechaniken von DayZ anzunehmen und Geld mit dem Zombie-Konzept zu machen.

Entwickler Hammerpoint Interactive und Publisher OP Productions LLC waren einer der Ersten, die auf diesen Zug aufsprangen und schließlich mit The War Z ein eigenes Survival-MMO veröffentlichten. Durch zahlreiche Marketing-Eskapaden, eine recht fehleranfällige Engine, samt hakeliger Animationen, sowie einem Ingame-Shop, in dem sich Spieler mit Echtgeld Vorteile auf dem Schlachtfeld erkaufen konnten, litt der Ruf des Spiels zunehmend.

Der Genickbruch für das Zombie-MMO kam schlussendlich in Form von Markenrechtsproblemen mit dem Film "World War Z", wodurch man sich schließlich dazu entschloss, den Titel in Infestation: Survivor Stories umzubenennen. Trotz der harschen Kritik, steht hinter ISS noch immer eine recht große und treue Community - angeblich wurden seit Release mehr als drei Millionen Exemplare des Titels verkauft.

Eine „authentische“ Zombiewelt

Verständlich also, dass ein „spiritueller Nachfolger“ nicht lange auf sich warten ließ. Hammerpoint entschied sich dazu, ohne Publisher OP Productions LLC, mit dem es in der Vergangenheit zu Meinungsverschiedenheiten gekommen sei, an einem neuen Titel zu arbeiten. Die geplanten Änderungen und Neuerungen seien in ISS ohnehin unmöglich umsetzbar gewesen, weshalb die Entwicklung an 'Romero’s Aftermath' begann. Hammerpoint Interactive arbeitet mittlerweile als Indie-Entwickler unter dem Namen Free Reign Fast an dem Projekt.

Wer sich nun durch den Titel an den bekannten Zombie-Filme-Macher George Romero erinnert, liegt gar nicht einmal so daneben. Allerdings handelt es sich dabei nicht um George Romero, sondern um dessen Sohn George Cameron Romero, der den Entwicklern als eine Art kreativer Berater für eine authentische Zombie-Spielwelt dienen soll. Dass sich der berühmte Name allerdings auch recht gut für die Vermarktung nutzen lässt, sollte auf der Hand liegen.

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