PlayNation Vorschau TERA

TERA - Wunderschöner Ausblick auf Fate of Arun

Von Lisa Anders - Vorschau vom 10.12.2014 - 10:00 Uhr
TERA Screenshot

Weihnachten kommt dieses Jahr für die Tera-Community ein paar Tage früher: Am 11. Dezember steht dem kostenlosen MMORPG ein gewaltiger Meilenstein bevor - ein Content-Patch, der in seiner Größe selbst den ein knappes Jahr zurückliegenden Wonderholm-Patch bei Weitem übersteigt und der das Spiel neben einem neuen Kontinent auch um eine neue Levelobergrenze erweitert. Pünktlich zum Patch war ich zu Gast bei Gameforge und habe mir den neuen Inhalt einmal aus der Nähe angesehen. Dabei wurden mir vor allem die neuen Dungeons und Regionen gezeigt.

Zuerst einmal: was wird es überhaupt alles Neues geben? Nun, diese Frage mit „ziemlich viel“ zu beantworten, wäre zwar treffend, aber dann wäre dieser Artikel hier relativ schnell (nämlich jetzt) zu Ende. Und das will ja schließlich niemand. Auch eine quasi wichtigste Neuerung kann ich an dieser Stelle nicht nennen, denn so gut wie nichts was mit dem kommenden Patch auf meine Tera-Mitspieler und mich zukommen wird, ist als geringfügig zu bezeichnen. Aber da eine Neuerung die andere unweigerlich bedingt, werde ich einmal versuchen, das hypothetische Pferd von unten nach oben zu beschreiben.

Willkommen im nördlichen Arun! Richtig gelesen, es gibt einen neuen Kontinent, womit wir davon im Spiel jetzt insgesamt vier (nördliches und südliches Shara, südliches Arun und nun eben auch dessen nördlichen Teil) hätten. Dieser setzt sich aus fünf frischen Gebieten - Wildlande, Tal des Frühlings, Höhenwacht, Ex Prima und Arx Umbra - zusammen und ist für Spieler ab Level 60 ausgelegt.

Moment, schrieb sie gerade AB Level 60? War das nicht bisher das maximal zu erreichende Level in Tera? Richtig, mit Betonung auf „war“. Durch die neuen Gebiete, in denen man sich in gewohnter Action-Combat-Manier durch ganze Horden alter und völlig neuer Schergen, normale Mobs und BAMs schnetzeln kann, steigt auch das Höchstlevel von 60 auf 65 an (und keine Angst, in der Anfangszeit des neuen Patchs ist der Respawn in diesen Gebieten drastisch verkürzt worden - genug Monster für alle also!). Die Gebiete selbst sind dabei so atemberaubend und detailgetreu gestaltet, wie man es nicht anders von Tera gewohnt ist. Karge Berglandschaften wechseln sich ab mit alten Tempelruinen. Urwaldhöhlen weichen lebensfeindlichen Ödlandschaften. All dies wird untermalt von komplett neuer Musik, welche dem ganzen Setting noch mal einiges mehr an Stimmung verleiht und einen beinahe vergessen lassen könnte, dass es noch so viel anderes zu entdecken gibt.

Wie die neuen Instanzen zum Beispiel! Oh die Instanzen, Kinder, was da auf uns zukommen wird! Die Instanzvorschauen kann man ja bereits bei uns auf der Seite nachlesen, aber selbst in einem der insgesamt vier neuen Dungeons zu stehen - namentlich sind das Sabexwaffenkammer (ab Level 61), Fleischerkatakomben (64), Gefräßiger Schlund und Untiefen von Bathysmal (beide ab Level 65, Letztere von Spielern besser als Orca bekannt) - ist ein ganz anderes Gefühl. In die beiden zuletzt genannten durfte ich nun schon vorab einen Blick werfen und war sowohl freudig überrascht dort alte Bekannte, wie den Affen aus Balders Tempel, wieder zu begegnen, als auch vor allem in den Untiefen von Bathysmal völlig neue Monster, Mechaniken und, yay, Minispiele präsentiert zu bekommen. Meine Einschätzung? Selbst die eingespieltesten Gruppen werden im Normal- und vor allem Hardmode ihre Mühe haben, einem Wipe zu entgehen. Dementsprechend finde ich es gar nicht mehr so traurig, dass die Hardmodes der Instanzen erst in einem der noch ausstehenden Balancing-Patches erscheinen werden. Sowohl an die Schnelligkeit der Attacken als auch an die neuen Mechaniken werden wir uns alle erst einmal gewöhnen müssen. Kleiner Tipp meinerseits: tankt den zweiten Boss in den Untiefen von Bathysmal bloß nicht in der Mitte, denn da lauert ein fieser Debuff!

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