PlayNation Vorschau Risen 3: Titan Lords

Risen 3: Titan Lords - Vier Stunden angezockt: Was taugt das Rollenspiel?

Von Dustin Hasberg - Vorschau vom 23.05.2014 - 17:24 Uhr
Risen 3: Titan Lords Screenshot

Mit Risen 3: Titan Lords arbeitet Piranha Bytes in diesen Tagen an dem bisher größten Projekt des Entwicklerstudios. Wir haben uns mehrere Stunden mit dem neuen Risen-Helden durch die Preview-Version geklickt und verraten euch in unserer Vorschau, wie unser Ersteindruck des Rollenspiels ausgefallen ist.

Schon auf der Role Play Convention 2014 war sich Björn Pankratz, seines Zeichens Projektleiter von Risen 3: Titan Lords, sicher: „Wir haben uns den Arsch bei der Entwicklung aufgerissen!“ Unter anderem versprach der Game- und Story Designer, dass man das Kampfsystem des Vorgängers generalüberholt und die bestehende Engine an verschiedenen Ecken herausgeputzt hat, um mit Risen 3 ein einmaliges Rollenspielerlebnis zu erschaffen. Innerhalb der Preview-Version konnten wir nun einen genaueren Blick auf Teile der Insel Taranis werfen, die sich durch verschiedene Klimazonen auszeichnet.

Innerhalb der Preview-Version durften wir keine eigenen Screenshots oder Videos aufzeichnen, sämtliche benutzten Bilder wurden uns von Piranha Bytes zur Verfügung gestellt.

Auf dem Eiland haben sich Magier niedergelassen, die von der Inquisition gejagt werden und deshalb auf einen sicheren Ort angewiesen sind. Wir merken schnell: Wer auf Magie aus ist, der wird sich hier wohlfühlen, wenngleich sich mögliche Anwärter zunächst als Kadett unter Beweis stellen müssen, bevor sie den Rang eines Wächters einnehmen dürfen. Taranis, auch Donnerinsel genannt, dürfen wir in der fertigen Version vermutlich erst nach einigen Spielstunden bereisen, denn bereits hier tummeln sich einige gefährliche Viecher. Gut, dass Piranha Bytes uns vorsorglich mit einem entsprechend ausgerüsteten Charakter versorgt hat.

Die Insel Taranis zeichnet sich durch verschiedene Klimazonen aus.

Erste Schritte mit einem neuen Helden

Wir starten am Hafen der Insel, wo wir bereits auf erste NPCs treffen, die wie gewohnt keine Hand vor den Mund nehmen und uns, als noch unbekannten Abenteurer, gerne auch anschnauzen. Denn tatsächlich verkörpern wir in Risen 3: Titan Lords nicht mehr den namenlosen Helden aus den ersten beiden Teilen, sondern einen gänzlich neuen Kameraden, der sich erst noch beweisen muss. Dabei scheint der junge Held zunächst gar nicht die Welt retten zu wollen, sondern versucht seine Seele zurückzuerlangen. Diese wurde ihm nämlich von sogenannten Schatten entwendet. Der Wille, gegen die Schatten und die namensgebenden Titanen ins Feld zu ziehen, scheint sich erst im Laufe des Spiels zu entwickeln – zunächst kämpft der Held für sein eigenes Seelenheil.

Bereits nach unseren ersten Metern treffen wir auf den Hafenarbeiter Rumold, der uns von nächtlichen Überfällen auf das Hafengut erzählt. Dankend nehmen wir die erste Quest an und verziehen uns in ein herrenloses Bett. Dort wählen wir nach gewohnter Manier, wie lange unsere Ruhepause andauern soll. Sobald die Nacht hereingebrochen ist, legen wir uns am Hafen auf die Lauer und beobachten, wie einige Goblins sich den Gütern nähern. Wir suchen den offenen Kampf und können die Diebe, gemeinsam mit unserem Begleiter, besiegen.

Wie bereits in Risen 2: Dark Waters sind wir auch in Risen 3 nur selten alleine unterwegs. Stattdessen können wir uns im Laufe des Spiels unsere eigene Crew zusammenstellen. Zunächst werden wir von Mendoza begleitet, den Serienveteranen noch aus dem ersten Teil kennen dürften. Allerdings ist dieser nicht mehr allzu lebendig, sondern folgt uns als schemenhafter, mies gelaunter Geist. Das führt immer wieder zu recht amüsanten Dialogen zwischen Mendoza und unserem Helden und oftmals auch einem dritten Gesprächspartner.

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