PlayNation Vorschau The Mighty Quest for Epic Loot

The Mighty Quest for Epic Loot - F2P-Ausflug mit Erfolgschancen?

Von Thomas Wallus - Vorschau vom 26.09.2013 - 12:43 Uhr
The Mighty Quest for Epic Loot Screenshot

In einem Jahrhundert, in welchem immer mehr Menschen für immer mehr Markenbezeichnungen sorgen und ein Titel wie Scrolls plötzlich im Konflikt zur Marke The Elder Scrolls zu stehen scheint, wählt Ubisoft den sicheren Weg. The Mighty Quest for Epic Loot sprengt zwar den Rahmen dessen, was man gewöhnlich unter einer kurzen und knappen Identität für ein neues Onlinespiel versteht. Doch die Verwechslungsgefahr zur Konkurrenz bleibt gering. Bloß kein Risiko! Anders verhält es sich mit diesem bereits im Bereich des Gameplays. Schlösser bauen und Schlösser verteidigen – so die Essenz dessen, wovon man sich in Frankreichs Chefetagen Erfolg verspricht. Das Modell wirkt eintönig und fast wie eine Gefahr. Wir gehen mit unserem Abstecher in die laufende Beta aber auf Nummer sicher und verraten euch, welche Punkte für und gegen einen Besuch in The Mighty Quest for Epic Loot (MQEL) sprechen könnten. Doch sei gesagt: Noch hat das Onlinespiel seinen finalen Stand nicht erreicht.

Witz am Reißbrett

MQEL geht im Genre neue Wege, sofern man den neuen Schützling von Ubisoft überhaupt einer bestehenden Gameplay-Kategorie zuordnen kann. Folgerichtig können selbst erfahrene Gamer daher nicht auf ihre Routine-Griffe vertrauen oder sich mal eben von Menü zu Menü klicken. Stattdessen bedarf es eines gelungenen Tutorials, was man auch im Studio in Montreal verstanden hat und den Spieler sogleich fest an die Hand nimmt. Letztlich erklären sich die beiden zentralen Aspekte, nämlich das Angreifen und Verteidigen der Schlösser, aber wie von selbst. Allein dieser Umstand deutet darauf hin, dass Ubisoft nicht darauf hofft, Hardcore-Gamer an den Bildschirm zu fesseln, um diesen einen achtstündigen Spielabend zu versüßen. Mit großen Augen schielen die Verantwortlichen lieber auf den Casual-Bereich. Und wie garantiert man sich dessen Gunst am einfachsten? Genau: Man gibt den Spielern einfach das Gefühl, dass man es hier locker angeht. The Mighty Quest for Epic Loot baut daher gerne auf witzige Dialoge durch den Quest-Geber, die sich eigentlich gut in den Comic-Look einbetten. Leider schießen die Herren und Damen bei Ubisoft gerne über das Ziel hinaus. Die gekünstelt amüsanten Versuche wirken wie vom Reißbrett und hätten die Idee eines Amateurs sein können. Eine bessere Versorgung für das Zwerchfell ist in Videospielen durchaus möglich. Man blicke nur auf WildStar oder in die Offline-Abenteuer von Daedalic. Zum Glück vertraut MQEL aber selbst nicht auf lange Text-Passagen. Drei weitaus wichtigere Säulen geben dem Spiel nämlich seinen eigentlichen Charme.

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