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Watch Dogs - Toller Titel für Hacker-Freunde

Von Patrik Hasberg - Vorschau vom 14.05.2013 - 17:15 Uhr
Watch Dogs Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Eine Welt, in der alles und jeder überwacht wird. Doch was passiert, wenn jemand in das Netzwerk gelangt und Zugriff auf sämtliche Daten erhält? Willkommen in der Welt von Watch Dogs. Facebook war gestern, heute sind Menschen nichts anderes als wandelnde Datensammlungen.

Der gläserne Mensch. Wo wir schon heute sensible und private Daten sorglos der Öffentlichkeit preisgeben und sozialen Netzwerken wie Facebook ohne nachzudenken vertrauen, ist der gläserne Mensch in Ubisofts kommendem Open-World-Actiongame Watch Dogs bereits Realität geworden. Durch eine High-End-Software namens ctOS (Central Operating System) wird die gesamte Infrastruktur der Städte überwacht und kontrolliert. Die gesamte Stromversorgung, U-Bahn-Netze, Überwachungskameras, Ampeln - all dies wird durch ctOS zentral gesteuert. Der Begriff Überwachungsstaat passt in diesem Szenario wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Doch die Überwachung geht noch weiter und kennt keine Grenzen. Geheimnisse oder Privatsphäre sind in Watch Dogs zu einem Fremdwort geworden. Sensible Daten wie das Einkommen, politische Gesinnung oder Krankheiten liegen auf Servern privater Unternehmen – ganz nach dem Motto: Wissen ist Macht. Menschen sind nichts anderes mehr als wandelnde Datensammlungen.

Die Welt von Watch Dogs strotzt nur so von Details.

In dieser Welt schlüpfen wir in den Körper von Aiden Pierce. Nachdem seiner Familie ein schreckliches Unglück zugestoßen ist, möchte dieser verhindern, dass sich so etwas jemals wiederholen wird. Als passionierter Hacker und Bewunderer der technischen Überwachungsmöglichkeiten gelingt es Pierce die Kontrolle über das ctOS zu erlangen. Ob er so allerdings seine Familie beschützen kann, sei mal dahingestellt. Mehr gibt es zu der Story von Watch Dogs gut sechs Monate vor Release noch nicht zu sagen. Ubisoft stellt sich in dieser Hinsicht ungewohnt quer und kommt nur sehr zögerlich mit neuen Informationen zu Story und Protagonist rüber.

Nach einer Vielzahl an Trailern und Gameplayausschnitten kann man Watch Dogs als eine Kombination aus Rockstar Games Open-World-Spiel Grand Theft Auto 5 sowie dem Action-Cyberpunk-Rollenspiel Deus Ex bezeichnen. Wobei auch die eine oder andere Parallele zwischen Ubisofts Assassin’s-Creed-Reihe ins Auge fällt. Springt Pierce doch beinahe genau so gekonnt und elegant über Häuserdächer und jagt gnadenlos miese Gauner durch dunkle Hinterhöfe wie Assassin’s-Creed-Protagonist Ezio. Nur um diese kurz drauf perfekt getimed mit einem gewaltigen Sprungangriff niederzustrecken. Doch wo die Spielwelt in dem ersten Assassin’s-Creed-Teil noch recht statisch ausfiel, haben uns die gezeigten Abschnitte von Watch Dogs selbst als erfahrenen Spieleredakteur schlicht umgehauen. Die Spielwelt wirkt, um es kurz zu fassen, verdammt lebensecht und realistisch. Was wir bislang bloß aus der Grand-Theft-Auto-Reihe kannten, möchte uns anscheinend auch Watch Dogs bieten. Alleine das geschäftige Treiben der Passanten, die ahnungslos ihrem Alltag nachgehen, sowie der Verkehr auf den dicht befahrenen Straßen zur Rushhour lassen einen wortlos auf dem Bürgersteig stehen und einfach nur dem Lärm der Großstadt lauschen. Doch auch die Darstellung von Wind und Wasser lassen auf technischer Seite kaum noch Wünsche übrig.

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