PlayNation Vorschau Batman: Arkham Origins

Batman: Arkham Origins - Vom Helden-Noob zum Super-Detektiv

Von Yannick Arnon - Vorschau vom 10.05.2013 - 13:17 Uhr
Batman: Arkham Origins Screenshot

Setzt Scarecrow seine Rachepläne in die Tat um? Gelingt es Hush, den guten Ruf von Bruce Wayne zu ruinieren? Und wird Gotham City, wie von Azrael prophezeit, in einem Meer aus Flammen untergehen? Fragen über Fragen, auf die wir so schnell keine Antwort bekommen werden. Denn anstatt an das Ende von Batman: Arkham City anzuknüpfen, wird der nächste Titel der Arkham-Reihe ein Prequel sein. Batman: Arkham Origins dreht die Uhr um ein paar Jahre zurück und zeigt uns einen Dark Knight, der noch am Anfang seiner Karriere steht. Noch dazu ist mit Warner Bros. Montreal ein anderer Entwickler als die Rocksteady Studios mit der Entwicklung betraut, kann das gut gehen?

Weihnachten in Gotham City

Das Fest der Liebe steht bevor, trotzdem will bei manchen Leuten in Gotham keine Feiertagsstimmung aufkommen. Dies gilt vor allem für Roman Sionis, dessen alter Ego Black Mask eines der mächtigsten Verbrechersyndikate in der von Ungerechtigkeit geplagten Stadt leitet. Seit geraumer Zeit spuckt ein Unbekannter im Fledermauskostüm ihm gehörig in die Suppe und macht den Kriminellen das Leben schwer. Um dem ein Ende zu bereiten, setzt Black Mask ein beachtliches Kopfgeld auf den dunklen Rächer aus. Acht der weltbesten Auftragsmörder und Superschurken reisen deshalb nach Gotham, um die Belohnung einzusacken. Unter anderem ist der Assassine Deathstroke bereits prominent auf Artworks und Screenshots zu sehen gewesen. Für Batman, der bisher nur Erfahrung im Kampf mit kleineren Gangstern hat, bedeutet das also einen unfreiwilligen Aufstieg in die erste Liga der Verbrechensbekämpfung. Unterstützung erhält er dabei bestenfalls von seinem zu diesem Zeitpunkt noch trotzigen Butler Alfred, da das Gotham City Police Department inklusive Captain James Gordon noch nicht sicher ist, auf wessen Seite Bats denn nun steht. Inspiriert wurde die Storyline von Frank Millers Graphic Novel "Year One" und der "Legends of the Dark Knight" Heftreihe, welche die Abenteuer eines jungen und unerfahrenen Batman erzählen. Er ist also noch nicht der kühl berechnende und fehlerfreie Detektiv, als den man ihn sonst kennt. Im Laufe der Handlung von Batman: Arkham Origins soll ein Schlüsselereignis stattfinden, das weitreichende Folgen für Batmans Charakter und seine Karriere haben wird. Was das nun für ein Event sein soll, darüber verliert Warner Bros. Montreal zu diesem Zeitpunkt natürlich noch kein einziges Wort.

Ein Tänzchen mit Deathstroke endet bestenfalls mit ein paar gebrochenen Knochen, an der Konfrontation führt kein Weg vorbei.

Die fehlende Erfahrung als Superheld ist nicht nur ein Element des Plots, sondern schlägt sich auch im Gameplay nieder. So geht Batman bei einem Verhör versehentlich zu weit und lässt sein Opfer ohnmächtig werden. Die nötigen Informationen muss er nun durch eine Spurenanalyse feststellen. Von den Forensik-Abschnitten, die es schon iden anderen Arkham-Spielen gab, werden wir auch in Batman: Arkham Origins einige absolvieren. Der Geschichte zum Trotz hat Batman im Faustkampf dieselben Fähigkeiten wie in Arkham City und sogar neue Items dabei, das entschied man zugunsten der Benutzerfreundlichkeit des bisher benutzten Freeflow-Combosystems. Wozu etwas verändern, was bisher immer funktioniert hat? Das gilt jedoch nicht für Batmans Synchronsprecher, denn laut den Verantwortlichen passt die Stimme von Kevin Conroy, dem bisherigen Sprecher des Fledermausmanns in zahlreichen Filmen, Serien und Spielen, nicht zu dem gewollten Bild eines ungeschliffenen Helden am Beginn seiner Karriere. Wen man stattdessen für die Hauptrolle engagiert hat, will Warner Bros. Montreal noch nicht verraten. Ebenso verzichtet man auf die Dienste von Paul Dini als Autor, aus dessen Feder bereits die Plots von Arkham Asylum und Arkham City stammen, Origins wird also in mehreren Aspekten spürbar fremd wirken, verglichen mit den Spielen der Rocksteady Studios. Den großen Reiz der Story soll der Werdegang ausmachen, den sowohl Batman als auch andere Charaktere durchleben. Beispielsweise werdet ihr auch Oswald Cobblepot im Spielverlauf antreffen, er hat aber noch keine Colaflasche in seinem Auge stecken und organisiert auch noch nicht von der Iceberg Lounge aus seine kriminellen Machenschaften.

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