PlayNation Vorschau Dead Island: Riptide

Dead Island: Riptide - Vorschau: Sonnenbrand oder Bissspuren?

Von Yannick Arnon - Vorschau vom 16.09.2012 - 15:48 Uhr
Dead Island: Riptide Screenshot

Langsam aber sicher beginnt das Sommerwetter die europäischen Längengrade zu verlassen, der Herbst steht vor der Tür. Dass ein Urlaub auf einer ach so idyllischen Insel selten so verläuft wie geplant haben Techland uns schon im indizierten Vorgänger bewiesen, und bei dem aktuellen Zombie-Trend hat man es sich natürlich nicht nehmen lassen einen Nachfolger anzukündigen. Wir durften auf der gamescom 2012 einer Präsentation beiwohnen und versorgen euch mit den wichtigsten Überlebenstips.

Zusammen leben, alleine sterben

Das tropische Paradies geht den Bach runter, im wahrsten Sinne des Wortes. In Dead Island: Riptide verschlägt es euch auf eine neue Insel in einer benachbarten Region, die weitestgehend überflutet wurde.  Die Zombies beeindruckt das nicht im Geringsten und deshalb machen sie weiter Jagd auf die versprengten Gruppen der Überlebenden, die verzweifelt nach Schutz suchen. Aufgrund des veränderten Terrains kommen vermehrt Fahrten in motorisierten Schlauchbooten hinzu, in denen die Untoten versuchen die Passagiere ins Wasser zu zerren. Ihr seid also entweder darauf angewiesen, dass eure Mitspieler euch den Rücken frei halten oder benutzt den Boost, um die Meute an Bäumen oder anderen Objekten zu Matsch zu fahren. Die Physik-Engine ist aufgepeppt worden, was insbesondere bei Explosionen deutlich wird. Steht ihr zu nah an einem Gastank während dieser hochgeht, werdet ihr gewaltsam umgerissen. Neuerdings gehen auch Zombieköpfe zu Bruch, wenn diese unglücklich stolpern sollten. Teamplay ist wichtiger denn je, aus diesem Grund hebt man die Barriere zwischen den Spielern und ihren Erfahrungspunkten auf. Will heißen, dass in Dead Island: Riptide sowohl blutige Anfänger als auch eingefleischte Profis zusammengewürfelt werden können, was dann auch den Level der Gegner-KI anpasst. Zudem besteht die Möglichkeit euren Charakter aus dem in Deutschland nicht veröffentlichen Erstling zu importieren, sodass ihr nicht noch einmal bei Null anfangen müsst.

Arglose Spieler werden von den Zombies aus dem Schlauchboot gezerrt, haltet also die Augen offen!

In der gezeigten Demo verschanzte sich die Gruppe Überlebender in einer Kirche, deren Kellerbereich und der dort liegende Fluchtweg leider dank der Wassermassen unbetretbar gemacht wurde. Zwar gibt Pumpmaschine zum Trockenlegen, jedoch macht diese soviel Lärm, dass alle Zombies im Umkreis von einem halben Kilometer angelockt werden. Also muss die Zuflucht ausreichend verbarrikadiert werden, zum Beispiel in dem ihr vor dem Eingang Tretminen auslegt oder stationäre MGs aufstellt. Eine weitere Neuerung sind Maschendrahtzäune, mit sich die Zugänge zu eurem Rückzugspunkt versperren lassen. Zuverlässigen Schutz bieten diese aber nicht, da sie mit der Zeit von den Zombies eingerissen werden. Ihr müsst also regelmäßig in Bewegung bleiben um zu überprüfen, ob eure Position noch ausreichend gesichert ist, ansonsten werdet ihr von den Untoten überrannt. Leut den Entwicklern gab es viele Zocker, die im indizierten Vorgänger brav Schusswaffen gehortet haben und anschließend überrascht waren, dass plötzlich schon der Abspann lief und man sie meisten Knarren noch gar nicht benutzt hatten. Als Konsequenz werdet ihr in Riptide auf eurem Weg spürbar mehr Schusswaffen und Munition finden, zum reinen Ego-Shooter wird das Spiel aber nicht verkommen. Die bewährte Kombination aus stumpfen Gegenständen bzw. Stichwaffen und ihren zahlreichen Modifikationen spielen weiterhin eine große Rolle.

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