PlayNation Vorschau The Witcher 2: Assassins of Kings

The Witcher 2: Assassins of Kings - Vorschau: Epische RPG-Reise oder öde Kaffeefahrt?

Von Redaktion - Vorschau vom 05.05.2011 - 09:52 Uhr
The Witcher 2: Assassins of Kings Screenshot

Im Jahr 2007 brachte CD Projekt RED mit The Witcher ein atmosphärisch so schön gestaltetes Rollenspiel auf den Markt, dass es von vielen Spielemagazinen gleich als Geheimtipp vermarktet wurde. Jedoch plagten den Hauptprotagonisten Geralt einige Kinderkrankheiten und die Umgebung verlor durch 'unsichtbare Wände' schnell an Charme. The Witcher 2 bügelt Fehler aus und bietet liebe zum Detail - wird es das Rollenspiel des Jahres?

The great Escape

Es fängt alles in einem muffigen Kerker an. Geralt gammelt in den unterirdischen Gefilden der Familie La-Valette nur so vor sich hin. Seine Erinnerung ist schwach. Er weiß das wichtigste; nicht genug, und nicht zu wenig. Dezente Flashbacks im Comic-Look lassen nur erahnen, was Geralt verdrängt hat - soviel ist klar: Es ist nichts schönes. Die Wachen vor der Zelle belustigen sich über uns, reiben uns unsere bevorstehende Hinrichtung unter die Nase. Nicht mit uns Freunde! Es wird Zeit zu handeln. In einem spektakulär inszenierten, natürlich spielbaren Intro entkommt Gerlat also aus den feindlichen Händen und ringt sich in die Freiheit. Je nachdem welchen Weg ihr durch das Gemäuer an die Oberfläche wählt, könnt ihr übrigens, ohne zuviel verraten zu wollen, schon auf die erste Schönheit treffen. Denn wie schon im ersten Teil der Serie sind erotische Techtelmechtel keine Seltenheit. Ebenfalls extrem erotisch,  auch wenn auf eine völlig andere Art und Weise, finden wir die Aussicht, die uns erwartet, sobald wir aus dem Gefängnis entkommen sind. The Witcher 2 bietet eine hervorragende Weitsicht und eine unfassbare Liebe zum Detail. So hat eine Fantasy-Welt auszusehen.

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Ey du da vorne', du brennst!

Atmosphärisches Meisterwerk

In städtischen Gebieten wird es allerlei zu bestaunen geben. Nicht nur die oben bereits erwähnte Liebe zum Detail, wie z.B. diebische Stadtbewohner oder schön verzierte Säulen und Gemäuer, sondern auch Händler mit einem reichen Angebot an allem, was das Herz begehrt. Klassische Tränke, mehr oder weniger gute Rüstungen, Bücher für fleißige Leser, Trophäen, Bomben, Schwerter und und und. Die Auswahl ist enorm. Bei einem kleinen Spaziergang durch die Stadt hören wir dunkle Gestalten, die uns für Nebenquests anheuern möchten, sehen wie elbische Gestalten und Zwerge sich gegenseitig in die Haare bekommen und merken wie wir schief angesehen werden. Es ist düster und wunderbar zugleich. Abgesehen vom optischen Aspekt gibt es auch technisch einige Verbesserungen. So kann Geralt nun endlich auch klettern und hüpfen, sodass er nicht mehr von kleinen Unebenheiten im Boden aufgehalten wird und Umwege latschen muss. Das war einer der größten Kritikpunkte im ersten Teil. Viele Fans beschwerten sich außerdem über zahlreiche Ladebildschirme, die immer wieder auftauchten. Gute Nachrichten: Die Atmosphäre-Killer wurden fast komplett ausradiert und unser Held mit der bleichen Haut und dem weißen Haar kann nun Häuser, Städte und Waldgebiete betreten und verlassen ohne dabei unterbrochen zu werden. Die Außenareale wurden übrigens auch komplett von Hand gebaut und beweisen, dass es sich lohnt diesen Aufwand auf sich zu nehmen. Die Detailtreue, die in jedem noch so kleinen Eck zu finden ist, egal ob städtisch oder nicht, ist schlichtweg beeindruckend.

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