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Marvel vs. Capcom 3 - Vorschau: Superhelden verkloppen Capcom-Fighter

Von Redaktion - Vorschau vom 24.01.2011 - 12:02 Uhr
Marvel vs. Capcom 3 Screenshot

Der Valentinstag dürfte dieses Jahr in den USA alles andere als friedlich ausfallen, denn an selbigem erscheint das Prügelspiel-Crossover Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds für die XBOX 360 und die PlayStation 3. Ganze zehn Jahre sind seit der Veröffentlichung von Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes ins Land gegangen, das Spiel gehört zu den meißtverlangten Sequels des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Aber hat sich das Warten gelohnt?

Avengers, assemble!

Für die Story ist Marvel-Schreiberling Frank Tieri zuständig, der sich um Plot, Dialoge und Endsequenzen kümmert. In Marvel vs. Capcom 3 kommt es zu einer Verschmelzung der beiden Universen, wodurch Dr. Doom seine große Chance wittert. Er schart eine Gruppe Marvel-Schurken um sich und macht mit Capcoms Albert Wesker gemeinsame Sache, um beide Dimensionen unter seine Kontrolle zu bringen. Gerüchten zufolge wird auch der Weltenverschlinger Galactus in die Story involviert sein, der vermutlich wieder einmal die Erde verspachteln will. Zwischen den bösen Buben und der interdimensionalen Weltunterwerfung stehen nur noch die Helden der beiden Universen, die den Kampf gegen eine unheilige Allianz des Bösen aufnehmen müssen. Bekannt ist die Marvel vs. Capcom-Reihe für das Tag Team-Kampfsystem, in Marvel vs. Capcom wählt ihr zu Beginn ein Team aus drei Fightern, mit dem ihr gegen ein anderes Dreiergespann in den Ring steigt. Während des Kampfes lassen sich die Recken mit einer Tastenkombination auswechseln, außerdem können auf Knopfdruck die Teampartner durch die Assist-Funktion zu Hilfe gerufen werden, führen dann einen Move aus und verkrümeln sich dann wieder. Es lohnt sich die Charaktere regelmäßig auszuwechseln, denn auf der Ersatzbank wird ein Teil der Lebensenergie wiederhergestellt.

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Marvel vs. Capcom 2 bot die beachtliche Gesamtzahl von 56 Kämpfern, was leider spürbar auf Kosten der Balance und der Charaktervielfalt ging. Außerdem hat Capcom bei vielen Charakteren schlicht die Sprites aus früheren Spielen kopiert, beispielsweise von Morrigan aus dem anno '94 erschienenen Darkstalkers. Mit Marvel vs. Capcom 3 will man diesen Fehler nicht wiederholen und hat sich nicht nur um einen vielseitigeren Cast bemüht, sondern für alle Spielfiguren brandneue Charaktermodelle erstellt. Was die Auswahl angeht, hat man sich deutlich besonnener als beim Vorgänger gezeigt. Von den bis jetzt bestätigten 34 Charakteren wurden bislang nur 14 Charaktere aus Marvel vs. Capcom 2 übernommen, der Großteil wurde also neu ausgewählt. Mit von der Partie sind auch einige Überraschungen, im Fall von Sir Arthur aus Ghosts 'n Goblins hat Capcom tief in der Mottenkiste gewühlt und den Marvel-Schurken M.O.D.O.K. hätte man am wenigsten in einem Beat 'em Up erwartet. Nicht gerade beliebt gemacht hat man sich mit der Ankündigung vor dem Release des Spiels, dass man weitere Charaktere als kostenpflichtigen DLC anbieten will. Den Anfang machen Jill Valentine und Schuma-Gorath, es werden bestimmt noch weitere Kämpfer folgen. Für den Käufer bedeutet das, dass er für den gesamten Cast zum Kaufpreis des Spiels selbst noch ein paar weitere Euros hinblättern muss.

 

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