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Bounty Bay Online - Special: Bounty Bay Online

Von Redaktion PlayNation - Special vom 23.07.2007 - 22:41 Uhr
Bounty Bay Online Screenshot

Logbuch von Kapitän Yoru-Yang: Seefahrer Abenteuer aus der Sicht eines Charakters!

Rund sechs Monate ist es nun her, dass Bounty Bay Online veröffentlicht wurde. Nachdem die direkten Konkurrenten Pirates of the Burning Sea und Pirates of the Carribean Online länger als geplant auf sich warten lassen, steht Bounty Bay Online vorerst als einziges Online-Seefahrerabenteuer zur Verfügung. Für uns Grund genug, euch einmal mit einem Mid-Level-Charakter in die spätmittelalterliche Welt zu entführen. Erlebt, wie sich der Char "Yoru-Yang", beheimatet in Peking, durch die Welt schlägt.

Gleißendes Sonnenlicht weckt mich. Sofort hellwach strecke ich mich und genieße dabei den Blick über den Platz des Himmlischen Friedens und auf die Große Mauer. Auf dem Tisch warten schon einige Pergamente auf mich. Schnell sortiere ich sie. Ah, eine neue Uniform für Lady Yerba soll genäht werden. Jaja, meine Nähkunst ist mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt. Oh, und die Gilde braucht auch meine Hilfe. Einige der der Mitglieder wollen das Taj Mahal besuchen. Nun, erst einmal sollte ich zum meinem Lager schauen, ob ich noch genug Rohstoffe für die bestellte Uniform habe.

 

'So ein Mist' denk ich mir. Zwar jede Menge Stoff und Leder, aber nichts in der erforderlichen Qualität. Mit einem Seufzer mache ich mich auf nach Zhigu zu meinem anderen Lager. Beschwingt schreite ich durch die weite Ebene und durch die riesigen Felder, welche von fleißigen Bauern bestellt werden. Ich halte mich auf meinem weiteren Weg etwas westlich, denn im Osten steht das verwunschene Kaisergrab in dessen Umgebung immer gefährliche, mystische Gestalten ihr Unwesen treiben.

 

In Zhigu angekommen durchwühle ich auch dort mein Lagerhaus. Mein Suchen wird mit einigen Ballen feinster chinesischer Seide belohnt. Doch leider, leider ist es zu wenig! Nun ist guter Rat teuer. Aber halt, ich lief doch vorhin durch große Felder voller Baumwolle und Chinagras. Vielleicht verkauft mir einer der Bauern etwas. Zügigen Schrittes eile ich wieder zurück Richtung Peking

 

Nicht lange und die säuberlich in Reih und Glied stehenden Pflanzen kommen in Sicht. Hoppla, die Bauersfrau da hinten kenn ich doch. "Stuna!", ruf ich, "Stuuuuuunaaaa!!!" Ärgerlich hebt sie ob der Störung den Kopf und streckt den Rücken. Doch dann erhellen sich ihre Züge. "Yoru, du bist es, was machst du denn hier?"

 

"Ach Stuna, ich hoffe, du kannst mir helfen. Ich muss eine Uniform nähen, habe aber nicht mehr genug Stoff. Könntest du mir denn nicht 500 Chinagras verkaufen?" Lächelnd antwortet sie: "Dem Schneider meines Vertrauens doch immer. Schau nur das Arbeitskleid an, was du mir nähtest. Es ist bequem zu tragen und hat noch keinerlei Löcher. Und so günstig wie bei dir ist es sonst nirgends zu erwerben. Ich geb dir daher gern das Chinagras zur Hälfte des sonst üblichen Preises."

 

Überglücklich drücke ich ihr einen Batzen Silberlinge in die Hand und mache mich beladen mit den Planzen auf nach Peking. Dort angekommen nehme ich meine Utensilien zur Hand und verarbeite mit geschickter Hand die Pflanzen zu reinstem Stoff. Nun wird es ernst. Bedächtig nehme ich Nadel, Stoffe und Form und mache mich ans Werk. NEEEIIIIIN!!!!! Die Nadel gebrochen, die Form zersplittert! Also noch ein Versuch. Mit zitternder Hand wische ich mir den Schweiß aus dem Gesicht. Wenn dieser Versuch nicht gelingt, habe ich keine Stoffe mehr. Also höchste Konzentration ist gefragt. Und siehe da, diesmal geht alles glatt. Mir fällt ein Stein vom Herzen, als ich die neue Uniform sehe und beglückwünsche mich mit ein wenig Stolz selbst. Edel schaut sie aus, in tiefem marineblau, besetzt mit güldenen Knöpfen und silbernen Revers. Doch nun schnell auf nach Mumbai, die Zeit drängt.

 

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