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The Culling - Blutiger Überlebenskampf im Stil der Hungerspiele und Battle Royale

Von Julia Rother - Artikel vom 10.03.2016 - 10:38 Uhr
The Culling Screenshot

Mit The Culling befindet sich nun ein von Battle Royale inspiriertes Online-Survival-Spiel von Xaviant im Early-Access auf Steam. 20 Minuten verbleiben den 16 Teilnehmern, um sich mit Hilfe von Nah- und Fernkampfwaffen, Fallen und weiteren Items zu beweisen und am Ende der Runde als einziger Überlebender zum Sieger gekrönt zu werden.

Viele Fans beliebter Bücher, Filme, Serien und Spiele wünschen sich oft, einmal Teil des Ganzen sein zu dürfen und in die Haut der Hauptcharaktere zu schlüpfen. Was bei Filmen wie Battle Royale oder Die Tribute von Panem in der Realität dann doch eher wenig verlockend klingt, kann jetzt für uns - ganz ohne reale Bedrohung - auf den heimischen Bildschirmen Realität werden.

Im Online-Multiplayer The Culling finden wir uns als einer von 16 Teilnehmern auf einer abgelegenen Insel wieder. 20 Minuten verbleiben, bis ein tödliches Gift alles Lebendige vernichtet haben wird. Ein Entkommen erscheint unmöglich, es sei denn, wir bleiben vor Ablauf der Zeit als einziger Überlebender zurück. Wir verbringen also die möglicherweise letzten Minuten unseres Lebens damit, die Insel zu erkunden, um dabei möglichst viele nützliche Items zu ergattern, Waffen zu craften, Fallen zu bauen und unsere Mitspieler zu jagen und zu töten. Nur mit Gerissenheit, Können und ein bisschen Glück werden wir vor Ablauf der Zeit zum Sieger gekrönt.

Überleben (nicht ganz so) leicht gemacht

Wir spielen alleine oder in Zweierteams. Jede Handlung zählt, denn der Tod vergibt keine zweiten Chancen. Spielen wir zu vorsichtig, werden wir kaum für das finale Aufeinandertreffen am Ende gerüstet sein und sterben. Spielen wir wiederum zu aggressiv, wird unser persönlicher Überlebenskampf vermutlich sehr schnell enden. Wir müssen also abwägen und bedacht, aber auch ein wenig waghalsig vorgehen, denn der Fokus des Games liegt auf den Kampfelementen.

Es gibt 24 verschiedene Nahkampfwaffen wie Speer, Axt, Knüppel und Messer. Wer lieber etwas Abstand hält, besorgt sich stattdessen vielleicht einen Bogen, ein Blasrohr oder eine Feuerwaffe. Je aufwändiger das Crafting, desto mehr Schaden richtet unsere Waffe an, auch die Verletzungen variieren je nach Ausrüstung. Die Basics sind leicht zu lernen, aber es braucht Übung und Kreativität, um das volle Potential aller Möglichkeiten auszuschöpfen. So können wir zum Beispiel auch mit einer Nahkampfwaffe eine gewisse Entfernung überbrücken, indem wir sie auf unsere Gegner werfen. Dies ist natürlich nur eine gute Idee, wenn man halbwegs gut zielen kann, ansonsten freut sich unser Gegenspieler über eine neue Waffe.

Der Verstand als Waffe

Wer den direkten Kampf scheut, versucht es vielleicht lieber mit einer Falle. Um die anderen Spieler zu überlisten, können wir uns hierbei zum Beispiel an Minen, Schlingen oder Sprengstoff bedienen. Doch die Zeit ist knapp, die durchdachte Platzierung unserer Auswahl ist also enorm wichtig.

Aber auch Items können unser Überleben sichern: Wir finden so nützliche Sachen wie Rucksäcke, Rauchbomben, Elektroschocker oder Verbandsmaterial, aber auch Geräte, mit denen wir unsere Mitspieler orten können und verschaffen uns dadurch einen gewaltigen Vorteil. Das Inventar ist begrenzt, man tut also gut daran sich genau zu überlegen, was für die eigene Strategie hilfreich ist und was nur unnützer Ballast.

Wer keine Waffen oder Items findet, hat aber noch lange nicht verloren. Neben Fallen können wir auch rudimentäre Waffen und eine Hand voll nützlicher Items wie zum Beispiel Aufbewahrungsbeutel, Körperschutz und Verbandsmaterial, craften.

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