PlayNation Artikel Might & Magic Heroes 7

Might & Magic Heroes 7 - Das Beste miteinander vereint

Von Lisa Anders - Special vom 24.09.2015 - 19:08 Uhr
Might & Magic Heroes 7 Screenshot

In wenigen Tagen ist es so weit: Mit Might & Magic: Heroes 7 veröffentlicht Ubisoft passend zum zwanzigjährigen Jubiläum der Reihe deren siebten Teil. Entwickelt worden ist dieser von Limbic Entertainment, welche beim Vorläufer schon für die Entwicklung der Addons und Patches zuständig waren. Wir sind von Ubisoft zum Launch-Event nach Berlin eingeladen worden und konnten schon einen genaueren Blick auf den Titel werden. Auf den nächsten Seiten berichten wir euch, was das Spiel bei uns für einen Eindruck hinterlassen hat. 

Als würde man nach Hause kommen

Es fühlt sich alles so vertraut an. In einem Berliner Hinterhof, mitten unter Menschen, die man noch nie gesehen hat, umringt von Ritterrüstungen, uralten Dielenbrettern und modernster Technik fühlt es sich genau so an, als würde man nach einem langen Arbeitstag alles Unnötige von sich abstreifen und sich einfach nur fallen lassen. Exakt dieses Gefühl löst der neue Might & Magic: Heroes-Teil in uns aus, als wir ihn zum ersten Mal anspielen dürfen.

Schon die Einführungsgeschichte lässt eine gewaltige Welle der Nostalgie über uns zusammenbrechen, denn bereits beim ersten Blick auf die riesige Weltkarte, um die sich unsere sieben Protagonisten versammelt haben, entdecken wir altbekannte Elemente und Symbole, die den insgesamt sechs spielbaren Fraktionen des siebten Teils der Reihe zugeordnet sind. Auch das Design der zu Charaktere schafft es mit beeindruckender Leichtigkeit, uns von deren Fraktionszugehörigkeit in Kenntnis zu setzen.

Angesiedelt ist das Geschehen von Might & Magic: Heroes 7 nach dem sechsten, aber vor dem fünften Teil, etwa im Jahre 850. In einer kurzen Videosequenz erfahren wir, dass Herzog Ivan, der Herrscher des Landes, den Kämpfen und Unruhen in seinem Land müde geworden ist. Seit über zehn Jahren schon zerrüttet ein Bürgerkrieg das Land und nun droht auch Ivans ärgster Feind den Thron zu erobern. Unser Hauptprotagonist will nicht mehr - eine Entscheidung, die bei seinen sechs Beratern alles andere als Begeisterungsstürme hervor ruft. Doch anstatt in riesige, ausschweifende Diskussionen zu verfallen, wählen sie einen gänzlich anderen Weg, um ihrem Anführer neuen Kampfesmut zu geben: Nacheinander erzählt jeder der sechs eine Geschichte. Geschichten von Liebe, Hass, Verrat, Betrug und grenzenlosen Mut. Von einzelnen Helden, die im Angesicht der ärgsten Gefahr auf die unmöglichsten Lösungswege kommen und sich letztendlich gegen alle Widrigkeiten durchsetzen.



Genau an dieser Stelle werden wir schließlich ins Geschehen geworfen. Es liegt an uns zu entscheiden, welche Kampagne wir zuerst spielen wollen - oder welche wir uns überhaupt vornehmen wollen. Anders als zum Beispiel beim vierten Teil, müssen wir im neusten Ableger der Serie nicht alle Kampagnen erfolgreich absolviert haben, um schließlich das große Finale spielen zu dürfen. Mindestens zwei Kampagnen, völlig egal um welche es sich dabei handelt, sind die einzigen Vorgaben, die uns Limbic Entertainment diesbezüglich macht.

Diese spielerische Freiheit findet sich in vielen unterschiedlichen Aspekten des siebten Teils wieder. Vorbei ist es so auch mit den linearen Map-Schläuchen, durch die wir zum Beispiel noch im fünften Teil gekrochen sind. Die detailverliebten und dennoch erfreulich übersichtlichen Maps erstrecken sich weit und offen vor uns und sehen dabei dank der Unreal 3-Engine, sehr gut aus. So sind Ressourcen und Mienen wieder gut erkennbar, dynamische Licht- und Wettereffekte hauchen den Karten zusätzlich neues Leben ein. Man lässt uns völlig frei wählen, welchen Weg wir einschlagen wollen, um unsere anstehenden Aufgaben zu beenden. Auch ob wir geradlinig der Hauptmission folgen wollen oder uns vorher noch einige wertvolle Belohnungen fürs Absolvieren diverser Nebenquests abholen wollen, liegt ganz in unserer Hand. Manchmal werden wir sogar, absolut unüblich für einen Might & Magic: Heroes-Teil, vor die fundamentale Entscheidung gestellt, ob wir denn überhaupt kämpfen wollen!

Denn als weiteres Feature hat man bei Limbic Entertainment interaktive Map-Elemente mit ins Spiel gebracht, die wir zu unserem Vorteil nutzen können. Brücken lassen sich beispielsweise manchmal zerstören - was sehr nützlich sein kann, sollte uns ein vermeidlich stärkerer Gegner zu dicht auf die Pelle rücken. Durch das Zerstören der Brücke zwingen wir ihn, diese wieder aufzubauen oder zu umgehen und sichern uns so kostbare Zeit, um uns im besten Fall hinter die schützenden Mauern unserer Stadt zu retten.

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