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gamescom 2015 - 6 Dinge, die sich im nächsten Jahr ändern sollten

Von Wladislav Sidorov - Special vom 21.08.2014 - 19:21 Uhr
gamescom 2015 Screenshot

Wie in jedem Jahr gehörte die gamescom 2014 zu den Highlights der Spieleverrückten. Hunderttausende Fans pilgerten nach Köln und trieben sich in der Games-Hauptstadt der Bundesrepublik herum, um möglichst viel anzuspielen, möglichst viel zu sehen und möglichst viele Leute zu treffen. Jap, auch wir hatten unseren Spaß und es war uns eine Ehre, den ein oder anderen von euch auch mal persönlich zu treffen. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Was hat (schon wieder) nicht so gut funktioniert und welche Dinge sollten sich auf der Koelnmesse 2015 dringend ändern?

1. Ganz ehrlich, das Essen ist viel zu teuer. Getränke ebenfalls.

Wirklich jeder sollte wissen, dass man sich auf Messen und Events lieber keine Getränke und Leckereien kaufen sollte - es ist einfach viel zu überteuert. Es ist tausend mal sinnvoller, sich etwas Verpflegung in die Hallen mitzunehmen oder sich nur vor oder nach der gamescom in der Innenstadt Kölns Essen zu kaufen.

Die Preise sind immer zu hoch, das ist verständlich auf einer solch großen Veranstaltung. Aber wieso bezahle ich bitte 5,70€ (!) für ein einfaches Brötchen, das nur mit Käse und einer Scheibe Tomate belegt ist? Sascha hat sich übrigens ein in jedem ALDI erhältliches Sandwich für 5,90 Euro geholt. Ist es wirklich zu viel verlangt, die Preise zumindest akzeptabel gestalten zu lassen? 

2. Anzahl der Besucher reduzieren - wenn nötig, die Preise als Ausgleich minimal hochschrauben

335.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die gamescom - das sind zwar immerhin 5.000 weniger als noch 2013, doch trotzdem waren die Hallen rappelvoll und ein Durchkommen erwies sich an vielen Stellen als nahezu unmöglich. Gerade der Boulevard zwischen den einzelnen Messebereichen war an manchen Stellen, wie beispielsweise auf dem Weg zu einer Rolltreppe, einfach nur viel zu überfüllt. Obendrein wurden alle ankommenden Besucher über das Außengelände in Halle 9 weitergeleitet, um einen Stau verhindern - dumm nur, das sich ausgerechnet in dieser Halle die ESL befand.

Günstiger wäre es gewesen, würde man die Anzahl der Tickets zumindest geringfügig reduzieren. Eine Deckelung auf beispielsweise maximal 80.000 Tickets pro Tag (viele Besucher der Messe verfügen über mehrere Tickets, um auch an möglichst vielen Tagen anwesend zu sein) könnte für eine spürbare Erleichterung führen - und die ewig langen Warteschlangen an einzelnen Ständen reduzieren. Natürlich wäre eine solche Regelung aus finanzieller Sicht nicht sonderlich sinnvoll, als Ausgleich könnte man jedoch eine minimale Preissteigerung einführen.

3. Stärkere Kontrolle der Fachbesucher!

Wir in der Redaktion staunten am sogenannten "Fachbesuchertag" nicht schlecht, als wir am frühen Mittwoch Morgen die langen Warteschlangen vor den Eingängen sahen. Ganze 30 Minuten dauerte es, bis wir uns durch die Massen kämpfen konnten, um Eintritt zu erlangen - die ersten Termine wurden da bereits verpasst. Warum? Weil bei vielen der eigentlichen Spieleexperten nur wenige auch wirklich als solche zu Erkennen waren.

Teilweise wurden inaktive YouTube-Kanäle mit 3.000 Abonnenten, die nicht wirklich zur journalistischen Berichterstattung vor Ort waren, als Pressemitglieder durchgelassen - warum auch immer. Wieso können solche Personen überhaupt als "Presse" durchgelassen werden? Wieso überlässt man den Mittwoch nicht wirklich den Leuten, die ein Interesse an den Spielen und Veranstaltungen der Messe haben und diese auch als etabliertes Medium vermitteln möchten?

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