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Allgemein - Razer Kraken 7.1: Satter Sound, tolles Mikro

Von Christian Liebert - Test vom 17.09.2013 - 14:26 Uhr
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Die Kollegen von Razer dachten sich wohl „Warum unsere Hardware nicht einfach mal von den Leuten testen lassen, die sie später auch benutzen?“ und ließen mir ihr neues Gaming-Headset, das Razer Kraken 7.1 USB, zukommen. Da ich bekanntlich nicht nur Redakteur, sondern auch Videospieler bin, und obendrauf sogar noch Videos für YouTube produziere, kam mir dieses Gerät mehr als recht. Auf der Verpackung wirbt man mit sattem 7.1-Klang und einem sehr guten Mikrofon aber stimmt das auch? Zwei Wochen hatte ich das gute Stück nun auf dem Kopf. Jetzt bekommt ihr meinen Testbericht, samt Urteil, Lob und einem Hinweis auf kleinere Mängel, ohne die das Gerät leider nicht auskommt.

Der Kraftprotz in Mittelfeld

Headsets sind schon eine lustige Sache, vor allem bei mir. Ich habe in den letzten Jahren quasi einen Friedhof voller kaputter Geräte angesammelt und so gut wie alle Marken schon mal auf dem Kopf gehabt. Nach all der Zeit weiß ich, worauf es ankommt und welche Merkmale für einen echten Zocker wichtig sind. Das ist nämlich auch der Unterschied. Headsets gibt es wie Sand am Meer, aber wirklich gute für meine Zwecke - Gaming, Musik und Sprachaufnahmen - gibt es wenige. Sicherlich kann man sich für ein paar Hundert Euro einen guten Allrounder mit Studioqualität zulegen, aber wer hat die schon mal eben übrig? Genau an diesem Punkt der Geschichte kommt Razer mit ins Spiel. Der Fabrikant sieht sich als Supporter für das obere Mittelfeld. Hier gibt es keine halben Sachen, sondern Hardware für Gamer, die zwar auch ihren Preis, dafür aber ihre Qualität hat. Ein ziemliches Loblied findet ihr? Wartet ab!

Das Razer Kraken 7.1 ist keinesfalls neu, sondern nur eine aufgemotzte Version des eigentlich mehr für den Toneinsatz geplanten Kraken. Man hat die Klangweite auf 7.1 erhöht, die Klinker-Anschlüsse durch USB ersetzt und das Mikrofon ordentlich aufgewertet. Für 100 Euro kein Schnäppchen, aber damit billiger als das berühmte Megalodon – der Gaming-Gozilla von Razer. Man macht sich damit quasi selbst Konkurrenz und bringt ein Produkt auf den Markt, das, bei gleicher Zielgruppe, eben eine Preiskategorie niedriger ansetzt. Dafür bekommt man aber ordentlich was auf die Ohren. Der Sound ist bombastisch, die Muscheln ohrumschließend und die Sprachqualität – inklusive starkem Geräuschfilter – sehr gut. Die Verarbeitung ist solide, dank dicker grüner Razer-Aufschrift auch hübsch protzig, das Tragen selbst nach Stunden noch sehr bequem fürs Ohr und sein Aussehen sehr modern. Für den Preis würde ich glatt zum unüberlegten Zuschlagen raten, wenn es da nicht einige Mängel gäbe.

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