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Warframe - Nachtest: Deutliche Verbesserungen

Von Redaktion - Test vom 27.07.2013 - 14:47 Uhr
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Erst Anfang Juni legten wir euch unsere Meinung zum Coop-Shooter Warframe ans Herz, der uns mit solider Leistung in einigen Bereichen überzeugen konnte – wir vergaben damals immerhin 70 Prozent. Nun gibt Entwickler Digital Extremes deutlich zu verstehen, dass man noch lange nicht am Ende des Schaffens angekommen sei, und veröffentlichte mittlerweile Update 8 „Rise of the Warlords“ und 9 „Vor's Revenge“, derer wir uns in einem kleinen Update unseres Testberichts annehmen wollen. Neben der Verbesserung alteingesessener Dinge verspricht man die Einführung ganz neuer Dinge, mit denen man die Spielerfahrung und das taktische Vermögen auf ein ganz neues Level anheben möchte. Was sich aber wirklich verbessert oder gar verschlechtert hat und inwiefern unser Gesamteindruck vom neuen Inhalt geprägt wurde, erfahrt ihr hier.

Lasst euch in die Leere der Orokin entführen

Selbst der Gelegenheitsspieler weiß: Abwechslung ist enorm wichtig. Diese Meinung teilen die schlauen Köpfe hinter Warframe und präsentieren erhobenen Hauptes zwei brandneue Karten und tonnenweise neue Waffen, die ihr eurem Arsenal hinzufügen könnt. Mit „Grineers Galleon“ wagt ihr euch in die Hölle des Löwen und erforscht ein feindliches Schiff, während euch „Orokin Void“ gleich in eine ganz neue Dimension verschleppt, in der ihr nach den Spuren der uralten Rasse der Oroki suchen könnt. Es klingt so spannend, wie es ist: neue Feinde, Umgebungen und ein bisschen mehr Hintergrundtiefe in der Geschichte. Es macht Spaß in neue Welten einzutauchen, besonders da erkennbar ist, dass man sich sichtlich Gedanken über den neuen Inhalt gemacht hat. Abgerundet wird das positive Bild durch Eroberung, mobile Verteidigung und ähnlicher Elemente, die mit Update 9 Einzug gehalten haben. Natürlich sind wir hier erst am Anfang einer Verbesserung, aber wenn man das Tempo und die Qualität aufrechterhalten kann, darf man in Zukunft noch vieles erwarten.

Erbaut ein Dojo nach euren Vorstellungen

Ebenfalls neu ist das Housing-System, welches in Form eines Dojos für euren Clan zur Verfügung gestellt wird. Architekten haben vollständige Kontrolle über das Design und Layout eures Schmuckstücks und gewähren euch somit ein einzigartiges Kunstwerk zu schaffen. Ein solches Gebilde entsteht jedoch nicht einfach so, sondern muss entsprechend durch Baumaterial finanziert werden. Je größer, je prachtvoller euer Dojo am Ende also sein soll, desto mehr empfiehlt es sich, eine höhere Anzahl an Mitgliedern zu involvieren. Relevant ist aber vielmehr die Tatsache, dass ihr durch den Bau Zugang zu neuen Entwicklungsmöglichkeiten erhaltet. Primär steht hier die technologische Forschung im Vordergrund. Durch das Sammeln und Investieren von Forschungsressourcen erhaltet ihr die Chance einzigartige Ausrüstungsgegenstände zu erhalten, die noch effizienter und tödlicher sind. Besonders dieser Aspekt gefällt immens, denn das Element, in Relation mit der Tatsache, dass diese Sachen einzig durch die Zusammenarbeit mit Teammitgliedern erreicht werden können, fördert den Umgang mit anderen Spielern. Auch hier gilt weiterhin: Zwar ist es möglich Warframe auch als einsamer Wolf anzugehen, doch der Zusammenschluss mit Partnern wird eben entsprechend entlohnt. 
Eine weitere Neueinführung ist der Beginn eines PvP-Systems, welches simpel als Dueling bezeichnet wird. Durch den Bau besonderer Kampfräume im Dojo seid ihr in der Lage andere Gildenmitgliedern zu Freundschaftskämpfen herauszufordern. Dabei bleibt es neben anderen, kleinen Komponenten aber auch, viel mehr erhoffen wir uns da, dass man am Ball bleibt und ein konkurrenzfähiges Konzept austüftelt, der insbesondere das Kräftemessen mit rivalisierten Clans ermöglicht, aber im Endeffekt ist und bleibt dies hier auch der erste Schritt.

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