PlayNation Artikel Call of Duty: Ghosts

Call of Duty: Ghosts - Mehr als nur ein Grafik-Upgrade?

Von Christian Liebert - Kolumne vom 10.06.2013 - 14:54 Uhr
Call of Duty: Ghosts Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Die E3 hat noch nicht mal begonnen und schon trumpft Activision mit seiner Preview zum kommenden Next-Gen-Shooter Call of Duty: Ghosts auf. Einen Tag vor Beginn der wichtigsten Spielemesse der westlichen Welt wurden die Key-Features und erste Gameplay-Szenen im Livestream gezeigt. Wir habe natürlich für euch vor der Mattscheibe gehangen und uns die Show angesehen. Bietet Ghosts wirklich Neuerungen oder bekommen wir nur erneut einen Grafik-Aufguss serviert? Kann das Hauptfeature, „der Hund“, überzeugen oder produziert Infinity Ward hier den besten Lacher der Branche? So haben wir den Cast empfunden – aus der Sicht von Christian Liebert.

Nicht zu unterschätzen

Der ewige Krieg Call of Duty gegen Battlefield ist natürlich auch 2013 noch brandaktuell und entflammt dieses Jahr erneut. Wer wird das Rennen bei den Multiplayer-Shootern machen? Mit Call of Duty: Ghosts und Battlefield 4 haben Activision und EA starke Titel in der Pipeline, die vor allem eines versprechen: Neuerungen. Diese hat das Genre auch bitter nötig, denn in den letzten Jahren bekamen wir, teilweise fließbandartig, einen identischen Aufguss nach dem anderen serviert. Knapp 24 Stunden vor dem Start der E3 startete Call of Duty in die Offensive und zeigte in einer exklusiven Livestream-Show alle Highlights der kommenden Messe. Dabei macht das Game auf den ersten Blick eine gute Figur und scheint nicht zu unterschätzen. Natürlich bekommt man bei diesen Events immer genau das zu sehen, was man sehen soll, aber so ganz kalt lassen einen die gezeigten Bilder dann eben doch nicht. Spätestens nach Black Ops 2 steht fest, dass Call of Duty mehr kann als nur schnöde Schlauchlevels und viel Geballer. Gut, eben dieses findet man auch im neuen Game, aber es ist anders verpackt. Eben so, dass es durchaus Spaß machen kann. Dass ein Kriegsshooter nie in eine Open World passen kann und keine rollenspielartigen Ausmaße annehmen wird, ist uns wohl allen klar. Da muss sich auch die Spielepresse eingestehen, dass ein Haus eben kein Auto ist. Wird Call of Duty 2013 das Rennen machen? Man darf gespannt sein!

Enthüllt wurde gestern auch der Name des Hundes. Er heißt Riley.

Leicht besohlt überlebt es sich besser

Wenn ich eine Sache in der Vergangenheit immer vermisst habe, dann waren das taktisch anspruchsvolle Aufgaben. Meist lief es immer exakt so ab: Vorrennen bis zum Checkpoint, plötzlich und in Scharen auftauchende Soldaten wegballern und dann weiter zur nächsten Markierung. Schön viel Action, schön wenig für den Kopf. Bei den beiden gezeigten Missionen aus Call of Duty: Ghosts, unter Wasser und an Land, scheint sich die Lage aber diesmal endlich anders zu entwickeln. Das Gelände erkunden, Gegner ausspähen, gezielt zuschlagen und schnell verschwinden. Entwickelt sich CoD etwa zu einem Taktikshooter? Wahrscheinlich nicht, aber man merkt hier trotzdem deutlich den Willen zur Veränderung. So muss der gezeigte Soldat zum Beispiel während der Tauchmission, die trotz der üblichen Grafikschwächen verdammt gut aussieht, immer wieder warten, um nicht in die Arme von gegnerischen Truppen zu planschen. Ob es nun gefällt oder nicht: Das Schießeisen bleibt kalt. Erst als die Lage überschaubar ist, fallen gezielte Schüsse.

Huch, da stand eben noch eine Kirche..

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