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ArcheBlade - Besser als gedacht: Beta-Check

Von Christian Liebert - Special vom 30.04.2013 - 13:53 Uhr
ArcheBlade Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Als gäbe es nicht schon genügend MOBAs auf dieser Welt, landete vor geraumer Zeit ArcheBlade auf meinem Schreibtisch. Das Onlinegame aus Korea sieht auf den ersten Blick wie ein weiterer Versuch aus, das gelungene Prinzip von League of Legends oder DotA in die Third-Person-Ansicht zu portieren. Da diese Versuche schon in der Vergangenheit immer wieder scheiterten, war meine Erwartungshaltung nicht gerade positiv gestimmt. Dass ich mich mit dieser Einschätzung tüchtig geirrt hatte, stellte ich schon sehr schnell fest, nachdem ich das Game eine Weile genauer unter die Lupe genommen hatte. Hinter dem scheinheilig billigen Abklatsch steckt eine simple, aber dennoch sehr coole Idee, die obendrein noch mehr als stimmig umgesetzt wurde. Kurzum: ArcheBlade macht richtig viel Spaß - das hat man nun von seinen Vorurteilen! Damit ihr gleich von Anfang an ein richtiges Bild von ArcheBlade bekommt, zeige ich euch auf den folgenden Seiten, warum man diese MOBA nicht in irgendeinen Schatten stellen sollte.

Die bequeme Variante

Die erste Sache, in der ArcheBlade schon zu Beginn so etwas wie einen Bequemlichkeitseffekt hervorruft, ist, dass das Spiel darauf verzichtet, dass ihr euch auf irgendeiner Webseite einen Account erstellen müsst. Diese leidige Marotte verfolgt vor allem Onlinespieler auf Schritt und Tritt. Wer im Netz gerne durch das reichhaltige Angebot an Games schnuppert, hat auch gleichzeitig mit einem Berg voller Benutzerkonten, Profilen und Passwort-Merkzetteln zu kämpfen. Da ist es schon praktisch, dass es hier und da auch ein paar Ausnahmen gibt, die komplett auf so etwas verzichten. Um ArcheBlade zu zocken, braucht ihr das Spiel lediglich, dazu auch noch kostenlos, über den Steam-Shop auf euren dortigen Account hinzuzufügen und könnt, nachdem ihr den schmalen, nur 700 Megabyte großen Client heruntergeladen habt, loslegen. Euer Spielername wird dabei ebenfalls direkt von der Steam-Community übernommen. Das ist nicht nur kinderleicht, sondern auch einfach megagemütlich. In einer Zeit, in der Steam sowieso die Hauptplattform für den Erwerb neuer Spiele darstellt, ist der Aufwand der Beschaffung damit moderat gering.

Ohne große Vorwarnung geht es bei ArcheBlade direkt in die Action.

Erste Schritte – rein in die Action

Habt ihr ArcheBlade gestartet, geht es auch direkt in die Vollen. Ein Tutorial gibt es nicht wirklich, braucht man aber auch nicht. Grundlegend kommt hier das altbekannte MOBA-Schema zum Einsatz: Ihr sucht euch über Quick Start ein Spiel im gewünschten Modus, wählt euren Champion aus, passt dessen Skin an und dann geht die Action auch schon los. Als Modi stehen uns vier verschiedene Maps zur Verfügung, die unterschiedliche Ziele bieten. Während ihr auf Under Siege ein klassisches Team-Deathmatch erlebt, geht es auf der Karte Nether Dale darum, verschiedene Punkte einzunehmen, um damit die Credits des eigenen Teams zu steigern. In der Arena Naga's Pit kämpfen alle Champions in bester Free-for-All-Manier gegeneinander, während euch auf Steam Canal der Modus King-of-the-Hill erwartet.

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