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Guild Wars 2 - ArenaNets Hit-MMORPG weiter auf Kurs?

Von Christian Liebert - Special vom 25.02.2013 - 15:26 Uhr
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Knapp ein halbes Jahr ist es nun her, seit Guild Wars 2 das Licht der Welt erblickte. Nach hohen Tönen im Vorfeld folgte ein Absacker in die Mittelmäßigkeit. Wie so oft fehlt es den Spielern, speziell, wenn die Stufengrenze erreicht wurde, an Motivation. Wir haben uns in Hamburg mit Colin Johanson, Game Director von Guild Wars 2 bei ArenaNet, getroffen und uns über den Stand der Dinge und kommende Inhalte unterhalten. Wo steht das dynamische Online-Rollenspiel heute und wo will es hin? Das ist nur eine der Fragen, mit denen wir in dieses Gespräch hineingegangen sind. Umso erstaunter waren wir über die Dinge, die Colin für uns parat hatte. Eigene Server für PvP-Spieler? Eine Kooperation mit eSport-Ligen? Mehr Events und Möglichkeiten im Bereich PvE? Es macht den Anschein, als würde Guild Wars 2 weiterhin mit voller Kraft voraussteuern. Doch wo geht die Reise hin? Erfahrt es im folgenden Bericht.

Endlich frischer Wind für PvP-Gladiatoren

„Wir wollen das beste PvP-MMORPG auf dem Markt bieten“ – es klingt schon fast wie ein Schlachtruf fester Entschlossenheit, diese Worte aus dem Mund von Colin Johanson zu hören. Damit hat sich dieser nämlich ganz schön was vorgenommen. Wir haben den Game Director von Guild Wars 2 in Hamburg getroffen und uns mit ihm über den aktuellen Stand der Dinge bei ArenaNets Online-Rollenspiel-Hit unterhalten. Natürlich ist PvP dabei ein ganz wichtiges Thema, für viele Spieler sogar das allerwichtigste. Immerhin war der Erstling aus dem Jahre 2005, inklusive seiner Erweiterungen, einer der größten Titel auf diesem Feld. Dahin möchte man wieder zurück und hat neben vielen PvE-Innovationen eben jenen Bereich nicht aus den Augen verloren. Ganz klar stehen hier die Überarbeitung des Welt-gegen-Welt-Systems, welche auf März datiert wurde, und die noch in diesem Monat erscheinende PvP-Karte Geisterwacht ganz oben auf der Agenda. Letztere bringt sogar einen neuen Modus, der klassische Eroberung mit Capture-The-Flag mischt, mit ins Spiel. Diese Updates sind auch nötig, denn die Ambition, Spieler für den Kampf gegeneinander zu motivieren, ist derzeit noch recht mau und wird dem Vorgänger nicht gerecht. Bereits angekündigt sind außerdem organisierte Ranking-Kämpfe für vier bis acht Spieler, mit öffentlicher Bestenliste.

Für PvP-Fans hat ArenaNet schon sehr bald einige interessante Neuerungen parat.

Alles nette Dinge, doch uns reicht das noch nicht. Wir wollen tiefer in die Materie eindringen. Daher bohren wir ein Stückchen weiter und fragen, wie es denn mit dem Schlagwort eSport aussieht, das zumindest im alten Guild Wars eine tragende Rolle spielte. Colin grinst, es scheint, als hätte er auf diese Frage gewartet und bringt Erstaunliches zutage: PvP-Spieler sollen eigene Server für Ligen und Turniere erhalten. Auch eine Partnerschaft mit diversen eSport-Plattformen steht zur Debatte. Dies bietet Spielern die Möglichkeit, sich mit Kontrahenten aus der ganzen Welt zu messen. Was im Ur-Guild-Wars wichtig war, soll auch im Nachfolger wieder zum Tragen kommen und das sogar schon in naher Zukunft - auch wenn hier noch kein konkreter Zeitraum genannt wurde. Interessant ist ebenfalls, dass man im Zuge der separaten PvP-Server diese auch mit einem Zuschauer-Modus ausstatten möchte, was gerade für Profi-eSportler eine wichtige Sache ist, Stichwort: Live-Kommentation. Glaubt man Colin Johanson, wird es für Freunde des Spieler-gegen-Spieler-Kampfes in nächster Zeit lohnenswerte Neuerungen geben. Wir hoffen hier bald spielbares Material zu bekommen, das uns die angekündigten Innovationen in Aktion zeigt. Vorher wäre alles nämlich viel zu schön, um wahr zu sein.

PvP-Spieler sollen eigene Server erhalten, die für Ligen und Turniere genutzt werden können.

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