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Forsaken World - Unser Eindruck zu War of Shadows

Von Christian Liebert - Special vom 21.12.2012 - 11:15 Uhr
Forsaken World Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Forsaken World gehört zu den Inseln, die auf dem Meer der MMO-Welt umhertreiben und es trotz World of Warcraft und Guild Wars 2 schaffen, eine stattliche Anzahl Spieler an sich zu binden. Das Free-2-Play-Onlinespiel von Perfect World International ist ein umfangreiches MMORPG, das sich nicht hinter den Größen der Branche verstecken muss. Am 12. Dezember 2012 erschien die kostenlose Erweiterung War of Shadows, die Forsaken World einiges an Neuerungen brachte. Unter anderem den ersten Solo-Dungeon und Werwölfe, die auf gute Freunde mit Vampiren machen? Wir hatten die Möglichkeit, zusammen mit Publisher Perfect World Europe, einen Blick in die Highlights des Inhaltsupdates zu werfen und zeigen euch nun, was euch alles erwartet und was wir vom neuen Content halten.

Weniger verlassen, als der Name es sagt

Bei Forsaken World handelt es sich um ein Free-2-Play-MMORPG, das von Perfect World International entwickelt und von Perfect World Europe in unseren Landen betrieben wird. Markenzeichen des Titels ist das Vorhaben, ein Online-Rollenspiel in der Größe von World of Warcraft zu bieten und dennoch auf monatliche Kosten zu verzichten. Dieses Unterfangen ist den Mannen aus China erfolgreich gelungen. Obwohl uns keine aktuellen Spielerzahlen vorliegen, können wir behaupten: Die Server sind sehr gut gefüllt. Von Einsamkeit, wie es der Name Forsaken vermuten lassen würde, kann also keine Rede sein. Eine große Auswahl an spielbaren Rassen und Klassen, ein umfangreiches Skill-System, diverse PvE-/Raid- und PvP-Möglichkeiten, eine riesige Welt und eben alles, was man normalerweise eher aus Spielen für handfeste Währung kennt, wird dem Spieler hier für lau geboten. Wer gerne in eine tiefe MMO-Welt eintauchen will, sollte sich also Forsaken World auf jeden Fall einmal näher anschauen. Allerdings nur, wenn man mit gewisser grafischer Rückständigkeit leben kann. So hoch wir das Spiel gerade in den Himmel gelobt haben, so sehr ernüchtert leider die Optik, mit ihren vielen Kanten, den matschigen Texturen und den eher mittelmäßigen Animationen. Wer also eher auf Crysis-Grafik steht, dem wird bei diesem Punkt das Gesicht einschlafen. So ehrlich muss man dann doch sein. Gut, für wen Grafik weit hinter Spielspaß steht, der kann diesen Kritikpunkt getrost überspringen. Genannt werden muss er aber dennoch.

Grafisch kann Forsaken World heute nicht mehr punkten. Dafür ist der Spielspaß hoch.

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